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Uns Amtsblatt
Ausgabe 11/2024
Amt Schönberger Land
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Bericht des Bürgermeisters der Stadt Schönberg

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen und damit sind bei uns immer traditionell einige Veranstaltungen verbunden,

Am 09.11.24 haben wir in unserer Stadt unter großer Anteilnahme der Bevölkerung den Martensmann zum ersten Mal auf dem Gelände des Schulzenhofes begrüßt. Ich fand, dass dies eine gute Veranstaltung im passenden Ambiente war.

Am 29.11.24 gestaltet der „Verein Schönberger Unternehmen“ das Lichterbaumfest auf dem Markt zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit und am 3. Adventswochenende findet auf dem Kirchplatz und in der Kirche unser Weihnachtsmarkt Freitagabend und Samstag statt.

Mir wurde in den letzten Tagen der Gedanke unterbreitet, auch den Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des Schulzenhofes zu gestalten. Ich finde diesen Gedanken nicht schlecht, aber historisch ist die Weihnachtstradition sehr eng mit der Kirche verbunden und das sollte man auch bei der Wahl des Platzes für den Weihnachtsmarkt - wenn es möglich ist - bedenken.

Seit dem 18.11.24 hat das Museum wieder geöffnet. Voraussetzung dafür war die Zustimmung der Stadtvertretung zu einem neuen Trägervertrag, selbiger hat Gültigkeit bis zum 31.12.2025.

Bis dahin muss es gelingen, mehrere Mitglieder für den Verein aus den Reihen weiterer Gemeinden, Ämtern und Institutionen zu gewinnen, um den Verein auf breitere Füße zu stellen und nach Möglichkeit auch die Stadtkasse zu entlasten.

Die Planungen wichtiger Vorhaben in der Stadt werden zurzeit vorangetrieben. Gegenwärtig suchen wir einen Termin, an dem wir die betreffenden Bürger mit dem Stand und Fortgang der Sanierung der Ratzeburger Straße bekannt machen wollen. Mit der frühzeitigen Beteiligung der Einwohner wollen wir Akzeptanz dieser dringend notwendigen Baumaßnahme schaffen und zugleich frühzeitig entstehende Probleme erkennen.

Auch in Bezug auf die Schaffung von Wohnbauflächen in der Feldstraße ist weitere Bewegung zu verzeichnen. Der Bauausschuss hat einer Veränderung des Flächennutzungsplanes und einem Entwurf des Bebauungsplanes seine Zustimmung gegeben. Wenn die Stadtvertretung dieser Empfehlung folgt sind wir einen kleinen Schritt weiter. Wenn dann noch das Problem der Entwässerung des geplanten Baugebietes gelöst wird, sieht es schon ganz gut aus.

In den letzten Tagen gab es Probleme im Zusammenhang mit der Abfuhr von Schadstoffen, die in großen Mengen am Kinoplatz abgelagert wurden.

Wann das Schadstoffmobil kommt, ist dem Entsorgungskalender des Landkreises zu entnehmen und die Bitte an alle, auch erst zu diesem Zeitpunkt ihre Schadstoffe hinzubringen. Ich weiß, dass dies für Bürger, die im Arbeitsprozess stehen sehr schwierig ist. Mit dem Amt werden wir beraten, ob man den Abfuhrtermin nicht verändern kann.

Ich muss hier aber auch sagen, dass die vorhandenen Mengen an Schadstoffen nicht nur von Privathaushalten stammen konnten. Offensichtlich benutzen Firmen diese Möglichkeit, ihre Reststoffe kostenfrei entsorgen zu können. Sollte das nachweisbar sein, werden entsprechende Ordnungsmaßnahmen eingeleitet.

Die zusätzliche Beseitigung der Schadstoffe und auch die Beseitigung sonstigen Mülls, der immer öfter gedankenlos an den Containerstellplätzen hingeworfen wird, kostet der Stadt Geld, und das sind nicht nur 3.50 Euro.

Liebe Schönbergerinnen und Schönberger,

die Fachausschüsse der Stadtvertretung sind dabei, den Haushalt für 2025 zu planen. Waren wir als Stadt bisher schon eng dran mit Geld, so könnte es im nächsten Jahr noch weniger werden was wir zur Verfügung haben. Grund dafür ist zum Einen, dass wir mit weniger Schlüsselzuweisungen rechnen müssen, da hierfür die Bevölkerungszahlen laut dem Zensus von 2022 zugrunde gelegt werden. Demnach haben wir rund 300 Einwohner weniger als in den Nachweisen des Einwohnermeldeamtes ausgewiesen sind. Diese Fehleinschätzung des Zensus trifft jede Gemeinde. Demzufolge leiten wir rechtliche Schritte gegen das Ergebnis des Zensus ein. Und zum Zweiten, der Landkreis plant eine Erhöhung der Kreisumlage um 2,5 %. Das bedeutet für Schönberg – wir müssen rund 150 T€ an den Kreis abgeben. Das Veto der Gemeinden und Ämter fand bisher noch kein Gehör, schauen wir mal wie das weitergeht.

Ich wünsche Ihnen für die bevorstehende Vorweihnachtszeit schöne Tage und verbleibe

Ihr Bürgermeisters
Lutz Götze