Stadt Schönberg
Der Bürgermeister
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
der Sommeranfang scheint es mit uns gut zu meinen. Auf Grund der günstigen Witterung wachsen auch die Gräser sehr schnell. Das betrifft auch das Grün, welches sich auf Fußwegen und an den Kanten zu den Fahrbahnen entwickelt. Deshalb weise ich noch einmal auf die Straßenreinigungssatzung hin, nach der die Grundstückeigentümer zur Reinigung auch dieser Straßenteile verpflichtet sind. Falls sich jemand dazu nicht in der Lage sieht, kann er diese Leistung auch einem Fachbetrieb übertragen, natürlich kostenpflichtig. Wenn jemand das wünscht, wir helfen ihm dabei.
Wie mir bekannt wurde, sammelt ein Bürger zurzeit Unterschriften betreff der Gestaltung unserer Parkmöglichkeiten. Aus diesem Anlass nehme ich dazu erneut Stellung. Natürlich könnten wir auf die Sanierung der Parkpalette verzichten, zumal diese Maßnahme mehr als 3,50 € kostet. Das Resultat wäre, dass wir in 2 Jahren die Anlage zurückbauen müssten, da sie dann nicht mehr sicher wäre. Über diese Kosten möchte ich gar nicht nachdenken.
Der Ausbau des Parkplatzes in der Ludwig-Bicker-Straße geht voran. Davon kann sich jeder überzeugen. Behauptungen, dass dort keine Parkplätze entstehen, sondern der Platz überbaut werden würde entbehren jeglicher Grundlage. Die Tatsache, dass die Stadt Schönberg öffentliche Flächen zum Abstellen von Fahrzeugen bereitstellt führt nicht dazu, dass Nutzer dieser Flächen einen Rechtsanspruch auf einen Parkplatz haben. Insofern kann die Stadt den Nutzern auch keine Ausweichmöglichkeiten für den Zeitraum der Sanierung der Flächen zuweisen. Ich weiß, es wird schwierig werden Stellplätze zu finden, aber man muss eben auch mal in Kauf nehmen, ein paar Meter zu Fuß zu gehen.
Die Stadt Schönberg ist - angesichts der desolaten Haushaltslage und den gestiegenen Anforderungen an die Unterhaltung von Parkflächen – nicht mehr in der Lage, diese Kosten aus dem laufenden Haushalt allein aufzubringen. Aus diesem Grunde sehen wir uns veranlasst, die neu zu schaffenden und sanierten Parkmöglichkeiten kostenpflichtig anzubieten. Welches System wir dazu nutzen werden ist noch nicht beschlossen, da die Kosten für die Installation bzw. für eine Betreiberfirma nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Wir wollen verträgliche Kosten benennen, die unsere Bürger und Besucher auch bezahlen können. Wir wollen auch, dass Wochen- oder Monatsabos möglich sind. Wie das konkret aussehen wird beraten zurzeit noch der Finanz- und der Bauausschuss. Ich gehe davon aus, dass ich im nächsten Amtsblatt mehr dazu sagen kann.
Um das geplante Wohngebiet in der Oberen Feldstraße voranzubringen, muss ein Zielabweichungsverfahren zur Flächennutzung bei der Landesregierung eingereicht werden. Das so zu erarbeiten, dass dem stattgegeben werden kann, bildet wieder eine bürokratische Hürde, die wir überwinden müssen. Das Planungsbüro Mahnel ist da schon fleißig dabei.
Der Schulanbau nimmt mehr Fahrt auf. Wir haben uns in der Stadtvertretung für eine Modulbauvariante entschieden, die nach Abschluss weiterer Planungen und Fördermaßnahmen im Jahr 2028 vollendet werden kann.
Unzufrieden bin ich mit der Tatsache, dass seitens des Straßenbauamtes Schwerin immer noch kein Termin für den Beginn der Sanierungsarbeiten in der Ratzeburger Straße benannt wurde. Die vorliegenden Hinweise und Bemerkungen der Anwohner zu der bisher vorliegenden Planung wurden geprüft und beachtet. Ich muss aber darauf verweisen, dass es sich bei dieser Straße um eine Landesstraße handelt, bei der bestimmte Vorschriften hinsichtlich der Ausgestaltung zu beachten sind. Nicht alle Hinweise und Vorstellungen können Berücksichtigung finden.
Am 15.06. gab es ein Treffen mit einer Firma der DB bezüglich der Neugestaltung des Schönberger Bahnhofes. Über die Ergebnisse auch hinsichtlich der Sanierung der Bahnbrücke Bahnhofstraße informiere ich Sie im Amtsblatt Juli.
Weiterhin sind wir mit Hauseigentümern und Unternehmern im Gespräch, um Ansiedlungen von Gewerbe und – wenn möglich – auch gastronomische Einrichtungen vornehmen zu können. Dazu sind aber noch eine Reihe von Gesprächen erforderlich.
Wir hoffen, dass wir einen Schritt weiter kommen in der Zusammenarbeit mit dem Verein „Volkskundemuseum Schönberg“. Um die Arbeit des Vereins weiterhin sichern zu können sind wir bereit, die „Außenstelle Schulzenhof“ in die Regie der Stadt zu übernehmen, um damit dort mehr Veranstaltungen - natürlich unter Wahrung des musealen Charakters des Geländes -realisieren zu können. Das soll zur stärkeren Wahrnehmung des Museums und unserer Stadt in der breiten Öffentlichkeit führen. Bis jetzt fehlt uns noch der Daumen nach oben durch die Museumsleitung.
Beim Erscheinen dieses Amtsblattes wurde der 40. Schönberger Musiksommer bereits eröffnet. Ich wünsche dieser Veranstaltungsreihe viel Erfolg und ausverkaufte Konzerte mit Besuchern aus Nah und Fern.
Ende Mai nahmen 10 jungen Menschen an der Konfirmation in unserer Kirche teil. Auch diesen Jugendlichen wünsche ich viel Erfolg in das nicht immer leichte Leben eines Erwachsenen.
Am 25.06. bekam die Stadt Schönberg einen Fördermittelbescheid aus den Händen der stellvertretenden Ministerpräsidentin Simone Oldenburg zur Förderung des Umbaus des Feuerwehrgerätehauses in der Amtsstraße. Somit können wir beginnen, den gesetzlich vorgeschriebenen Umbau vorzunehmen.
Am 27.06. – ich hoffe das Amtsblatt ist druckfrisch in ihren Händen - gestaltet ab 10.00 Uhr die Crew um Herrn Robby Eggert wieder ein Oldtimertreffen auf dem Gelände rund um das Kino. Zahlreiche LKW, auch Traktoren, PKW und Zweiräder werden zu bestaunen sein. Die Veranstaltung bietet abends die Möglichkeit der Unterhaltung und wer will, der kann auch das Tanzbein schwingen.