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Uns Amtsblatt
Ausgabe 9/2026
Amt Schönberger Land
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Liebe Schönbergerinnen und Schönberger,

unsere ABC-Schützen haben die ersten Schultage hinter sich und deren Eltern auch die ersten Aufregungen. Allen Schulanfängern wünsche ich hiermit nochmals alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt.

Ein Dauerthema - welches geeignet ist Herzinfarkte auszulösen - ist die Sanierung der Ratzeburger Straße. Nach zahlreichen Gutachten und Forderungen des Straßenbauamtes hatte ich die Hoffnung, dieses Jahr noch grünes Licht zu erhalten. Nunmehr wurden wir informiert, dass diese Baumaßnahme erst beginnen soll, wenn die Umgestaltung der Raddingsdorfer Kreuzung beendet ist, und das soll bis Mitte 2027 dauern.

Unabhängig davon, dass mir nicht bekannt ist weshalb die Baumaßnahme Raddingsdorfer Kreuzung über ein Jahr dauern soll, finde ich es gelinde gesagt unverständlich und nicht nachvollziehbar, dass die Sanierung unserer Straße immer wieder verschoben wird.

Ich erinnere daran, dass die ersten Absprachen mit dem Straßenbauamt 2017/18 stattfanden. Somit dümpelt das Projekt seit rund 10 Jahren dank der Bürokratie des Straßenbauamtes vor sich hin! Da offensichtlich Gespräche und Termine mit dieser Behörde nichts bringen wende ich mich jetzt an das zuständige Ministerium mit der Forderung, hier helfend einzugreifen.

In Bezug auf die Sanierung der Bahnbrücke im Verlaufe der Bahnhofstraße haben wir einen Rechtsbeistand zur Hand, der uns helfen wird, dieses Bauwerk zu erneuern.

Fragen tauchen immer wieder zu der Baumaßnahmein Ludwig-Bicker-Straße auf. Die Parkfläche ist fast fertig hergerichtet. Zurzeit wird noch an der Herstellung der Bushaltestelle gearbeitet. Für die gesamte Herstellung der Fläche ist aber der Keis noch in der Bringepflicht bezüglich seines Anteils. Nach neuesten Informationen soll das bis Jahresende erledigt sein. Schauen wir mal.

Die Arbeiten an der Parkpalette gehen voran. Das Oberdeck ist fast fertig. Die weiteren Arbeiten liegen im Plan. Die Anzahl der zu schaffenden Parkplätze wird sich geringfügig verringern, da wir beachten müssen, dass die Masse der heutigen PKWs breiter und länger sind als Trabant oder Kleinwagen.

Das Projekt „Anbau Schule“ schreitet voran. Neben der Vorbereitung von Ausschreibungen läuft der Antrag auf Fördermittel, denn ohne diese sind wir nicht in der Lage, dieses Projekt finanziell allein zu stemmen.

Immer wieder mal, so erst kürzlich wieder, erhalte ich kritische Stimmen zu den Parkmöglichkeiten auf dem Markt, zumindest an den Markttagen, jeden Freitag. Ja, es fehlt ein Schild, welches auf den wöchentlichen Markttag freitags hinweist. Das werden wir ändern.

Aber, das muss auch mal gesagt werden, wenn ich auf den Marktplatz fahre und auf der rechten Seite stehen Verkaufseinrichtungen – egal ob 2 oder 4 – dann sehe ich doch, dass dieser Marktteil belegt und somit nicht zum Parken freigegeben ist. Ich weiß, dass der Markttag vor allem von älteren Mitbürgern besucht wird, denen oftmals das Gehen Schwierigkeiten bereitet. Aber auch hier bitte ich um Verständnis, dass die Parkraumsituation zurzeit kompliziert ist, sich aber wieder bessern wird.

Der Stadtvertreter Lukas Kylau hat sein Mandat niedergelegt. Das ist seine Entscheidung, die wir akzeptieren müssen, obwohl es schade ist. Wir wünschen Herrn Kylau weiterhin Erfolg in seinem persönlichen Leben. Wenn ein Nachfolger feststeht, informiere ich Sie zeitnah.

Noch eine Information für alle Einwohner – das Ordnungsamt und das Einwohnermeldeamt sind vorübergehend im neuen Verwaltungsgebäude der IAG Ihlenberg GmbH, Ihlenberg 1 in 23923 Selmsdorf untergebracht. Kostenlose Parkflächen sind ausreichend vorhanden, ein Aufsteller vor dem Eingang verweist auf die Teile der Amtsverwaltung.

Mit der Jahreszeit „Herbst“ werden die Tage spürbar kürzer, was die Helligkeit betrifft. Jeder Fahrzeugführer sollte deshalb mal seine Beleuchtungseinrichtung kontrollieren und gegebenenfalls einstellen lassen. Auch die geliebten „Drahtesel“ müssen über eine funktionierende Beleuchtungseinrichtung verfügen. Ich bitte alle Radfahrer, dies zu beachten. Außerdem erinnere ich die Fahrzeughalter an die Eselsbrücke „Von O bis O – von Oktober bis Ostern“ – ich meine in dieser Zeit sollte man mit für den Winterbetrieb geeigneter Bereifung unterwegs sein – zu unser aller Sicherheit.

Ich wünsche uns allen einen „goldenen Herbst“

Ihr Bürgermeister
Lutz Götze