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Bi uns to Hus
Ausgabe 1/2026
Vereine und Verbände
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Vernunft hat Vorfahrt

Jeder aus Neukloster und Umgebung kennt es, das Vereinsgelände des VBN Neukloster e.V. in der August-Bebel-Allee 5. Die meisten wissen auch, dass sich auf dem Gelände eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, ein Senioren - und Pflegeheim, eine Tagespflege und besondere Wohnformen befinden. Gerade die Menschen mit einer Sehbehinderung oder anderen Behinderungsarten, als auch Senioren und deren Angehörige, haben in letzter Zeit durch das hohe Verkehrsaufkommen auf dem Gelände Schwierigkeiten, sich ungestört und sicher zu bewegen und orientieren zu können.

In eigener Sache... Das Vereinsgelände des VBN Neukloster e.V. ist mittlerweile zu einer "Rennpiste" für "Elterntaxis" und allgemeinem "Durchgangsverkehr" mutiert. Andererseits steht doch rechtlich geschrieben: Ein Privatweg ist ein Weg, der nicht öffentlich zugänglich ist und sich im Privatbesitz befindet. Der Eigentümer des Privatwegs hat das Recht, die Nutzung des Weges zu kontrollieren, zu beschränken und es bleibt immer die Frage der Haftung. So ist es auch hier rechtlich der Fall. Gut ersichtlich sind die Hinweis- und Verbotsschilder am Ein- und Ausgang des Geländes platziert. Dieses kümmert aber scheinbar nicht alle. Es ist schon seit längerer Zeit ein Problem, dass sich durch die Lage des Vereinsobjektes zwischen Bützower Straße, Rosenweg und August-Bebel-Allee in Neukloster, es sich im wahrsten Sinne des Wortes "eingebürgert" hat, dass beherzte "Elterntaxis" einfach durch das Vereinsgelände fahren, obwohl deutlich ersichtlich ist, dass es sich um ein Gelände handelt, wo nur Befugte sich auf diesen bewegen dürfen. Durch die in letzter Zeit vermehrten Baustellen in Neukloster mit dementsprechender Ampelführung ... und um "Rotphasen" und das Warten an der Ampel zu umgehen, wird dann einfach der Weg durch das Vereinsgelände gewählt ...das ist doch ganz einfach, oder? Gerade in den Morgen- und den Mittagsstunden ist der "Durchgangsverkehr" besonders groß, wenn die "Elterntaxis" Ihre Kinder in den umliegenden Bildungseinrichtungen, "abliefern" und abholen.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer das "Hausrecht" der Bewohner und Mitarbeiter des VBN e.V. zu akzeptieren, sich den verkehrstechnischen Gegebenheiten anzupassen – aus Respekt und Vernunft.

Andreas Winkelmann