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Bi uns to Hus
Ausgabe 6/2026
Grußwort der Bürgermeister
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Grußwort

Liebe Einwohner und Einwohnerinnen,

am 14. April fand im Heimatmuseum Sternberg eine Fachveranstaltung zum Thema „Stadt- und Dorfgrün gestalten“ statt. Initiiert wurde sie gemeinsam vom Landschaftspflegeverband Sternberger Endmoränengebiet und dem Citymanagement Sternberg. Teilgenommen neben Bauhofleitern und -mitarbeitenden aus Sternberg, Brüel, Kloster Tempzin, Klein Belitz und Tarnow hat auch der Bauhofleiter der Stadt Warin, Sören Boccius.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Grünflächen in Gemeinden ökologisch sinnvoll gestaltet und gepflegt werden können. Es wurden praxisnahe Ansätze vorgestellt. Im Austausch sowie bei einem Rundgang durch die Sternberger Wallanlagen wurde deutlich: Klassische Pflegekonzepte stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Gleichzeitig bieten veränderte Ansätze – insbesondere eine reduzierte Mahd und die gezielte Entwicklung von Blühflächen – große Chancen für mehr Artenvielfalt.

Besonders hervorgehoben wurde die Rolle innerörtlicher Flächen als Rückzugsräume für Insekten. Während viele landwirtschaftliche Flächen stark genutzt sind, können gerade kommunale Grünflächen wichtige Lebensräume und Nahrungsquellen darstellen.

Die vorgestellten Ansätze wurden von den Teilnehmenden als praxisnah und umsetzbar bewertet. Auch der Bauhof Warin wird diese schrittweise in die Praxis überführen.

So ist als Auftakt u.a. eine Blühfläche mit heimischen Wildpflanzen auf dem Gelände des Wariner Friedhofs entstanden. Diese u.a Flächen werden künftig gezielt extensiv gepflegt. Das bedeutet unter anderem, dass sie nicht mehr in gewohnter Weise regelmäßig gemäht werden. Ziel ist es, langfristig Lebensräume für Insekten zu schaffen und die Artenvielfalt im Stadtgebiet zu fördern.

Wir informieren bewusst frühzeitig über diese Entwicklung, da sich das Erscheinungsbild einiger (Teil-)Flächen verändern wird. Weniger häufiges Mähen ist dabei kein Zeichen mangelnder Pflege, sondern ein gezielter Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Ich weise erneut auf die bevorstehenden Einschränkungen durch die Baumaßnahme an der B192-Brücke über den Mühlengraben mit Vollsperrung und Umleitung über Qualitz in den Sommerferien (Errichtung Behelfsbrücke) hin. Die Deckensanierung der Straße Warin – Klein Labenz kann doch erst nach den Sommerferien erfolgen.

 

Viel Spaß beim Lesen!

Björn Griese