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Müritz Tipp
Ausgabe 1/2026
Regionales/Aktuelles
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Neujahrsempfang der Kirchgemeinde Sankt Marien Waren

Bürgermeister Möller überbrachte persönlich Grußworte

Waren (-lke). „Siehe, ich mache alles neu“. Unter dem Motto der diesjährigen Jahreslosung hatte die Warener Kirchgemeinde Sankt Marien am ersten Dienstag des Jahres 2026 zu ihrem traditionellen Jahresempfang eingeladen. Rund 70 Gäste waren der Einladung trotz kurzfristiger Terminumlegung gefolgt. Alles begann wie immer mit einer Andacht in der Kirche. Anschließend begaben sich alle zum Empfang in das Gemeindehaus in der Unterwallstraße. Kirchengemeinderatsvorsitzender Ralf Mahlau begrüßte die Anwesenden noch einmal recht herzlich. Verschiedene Gäste bekamen die Gelegenheit, ein Grußwort zu überbringen. Bürgermeister Norbert Möller persönlich hatte es sich nicht nehmen lassen, der Veranstaltung beizuwohnen. „Ich möchte zum Ausdruck bringen, wie wichtig mir Ihre Gemeinde ist“, betonte er. „Ich bin hier, um vor allem Danke zu sagen“. So würdigte er, dass sich die Mitglieder der Gemeinde, besonders der Posaunenchor, sehr engagiert in das öffentliche Leben Warens einbringen. Auch Petra Hakert von den Warener Stadtführern war es wichtig, diesen Termin wahrzunehmen. „Vielen, vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit“, betonte sie. Auch im vergangenen Jahr konnten wieder Gäste und Einheimische im Sommer mit dem gemeinsamen Projekt von Mariengemeinde und Stadtführern „Sommerglockenkonzert“ erfreut werden. Ab ersten Dezember erklangen in der Adventszeit zusätzlich insgesamt 13 Advents- und Weihnachtslieder. Am Schluss ihrer Rede übergab sie Uta Lück einen Scheck, der für die fehlenden „Töne“ des Glockenspiels verwendet werden sollen. Vor allem Büromitarbeiterin Kati Lohmann und Gemeindepädagogin Uta Lück haben mit Hilfe vieler fleißiger Ehrenamtlicher sehr engagiert auch im vergangenen Jahr daran gearbeitet, weiterhin ein lebendiges Gemeindeleben mit regelmäßigen Gottesdiensten, Andachten, Senioren-, Kinder- und Jugend- sowie Gebetskreisen, Festen und vielen weiteren Aktivitäten zu ermöglichen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht natürlich auch 2026 weiter und wird ausgebaut. In der Hörspielkirche Federow soll es wieder ein abwechslungsreiches Programm geben und auch das bewährte Sommerfest und der traditionelle Adventsmarkt stehen auf der Agenda, um nur einige Herausforderungen zu nennen. Da die Marienkirche 1225 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde, ist zur Würdigung des Ereignisses „800 Jahre alt und kein bisschen altbacken“ eine Festwoche in der Gemeinde geplant. Mit einem gemeinsamen Essen und vielen guten Gesprächen an den Tischen ging es erst einmal weiter. Danach lud Uta Lück zu einer umfangreichen Bilderschau. Diese dokumentierte ein weiteres Mal, wie bunt und vielfältig sich das Gemeindeleben in der Mariengemeinde gestaltet. Zum Schluss bat Uta Lück engagierte Ehrenamtliche nach vorn, um persönlich Danke zu sagen, Danke für tolle Momente im zurückliegenden Jahr und die äußerst hilfreiche und vielfältige Unterstützung. Und auch Pastor Marcus Wenzel wies noch einmal darauf hin, wieviel Dankbarkeit er für diese lebendige, bunte Gemeinde empfindet. „Das ist ein großes Geschenk.“ Mit guten Gesprächen klang der Abend aus.