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Müritz Tipp
Ausgabe 12/2026
Regionales/Aktuelles
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Schliemanns Goldschätze locken zahlreiche Besucher nach Ankershagen

Das Schliemann-Museum Ankershagen widmet sich im Sommer 2026 einem der bedeutendsten Kapitel der archäologischen Forschungsgeschichte. Anlass ist das 150-jährige Jubiläum der Ausgrabungen Heinrich Schliemanns in Mykene.

Mit großem Besucherzuspruch ist am Freitag die neue Sonderausstellung „Mykene – 150 Jahre Ausgrabung der Königsgräber“ im Schliemann-Museum Ankershagen eröffnet worden. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, sich anlässlich des 150-jährigen Jubiläums von Heinrich Schliemanns berühmten Ausgrabungen in Mykene über eines der bedeutendsten Kapitel der Archäologiegeschichte zu informieren.

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen die Entdeckungen, die Schliemann im Jahr 1876 innerhalb der Burgmauern von Mykene machte. Mit der Freilegung der reich ausgestatteten Königsgräber gelang ihm ein Fund von weltgeschichtlicher Bedeutung. Besonders die spektakulären Goldfunde sorgten bereits damals für internationales Aufsehen und zählen bis  heute zu den bekanntesten archäologischen Entdeckungen des 19. Jahrhunderts. Zu ihnen gehört auch die sogenannte „Maske des Agamemnon“, die untrennbar mit Schliemanns Forschungen verbunden ist.

Ein besonderer Blickfang der Ausstellung ist das berühmte Löwentor von Mykene, das von einem Mitarbeiter der Theaterwerkstatt Neustrelitz eigens für die Sonderausstellung nachgebildet wurde. Die Rekonstruktion vermittelt den Besucherinnen und Besuchern einen anschaulichen Eindruck von der monumentalen Architektur der mykenischen Burganlage und ist nun ein fester Bestandteil der Ausstellung. Für eine zusätzliche Überraschung sorgte Christoph Heckel, Mitarbeiter der Theaterwerkstatt Neustrelitz zur Ausstellungseröffnung: Er überreichte Museumsleiterin Undine Haase eine Nachbildung der berühmten Maske des Agamemnon, die als eines der bekanntesten Symbole der mykenischen Kultur gilt.

Die neue Sonderausstellung nimmt das 150-jährige Jubiläum dieser Grabungen zum Anlass, die historischen Hintergründe der Entdeckungen, die einzelnen Gräber und ihre bedeutenden Fundobjekte näher zu beleuchten. Darüber hinaus erhalten Besucherinnen und Besucher

Einblicke in Schliemanns Arbeitsweise sowie in die Bedeutung seiner Funde für die Erforschung der mykenischen Kultur.

Das große Interesse zur Eröffnung unterstreicht die anhaltende Faszination, die von Schliemanns Forschungen und den Goldschätzen von Mykene ausgeht. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur intensiven Beschäftigung mit den außergewöhnlichen Funden und ihrer Geschichte.

Die Sonderausstellung „Mykene – 150 Jahre Ausgrabung der Königsgräber“ ist nun bis zum 31. Oktober 2026 im Schliemann-Museum Ankershagen zu sehen und im regulären

Museumseintritt enthalten.Begleitend lädt das Museum am 20. Juni 2026 von 14 bis 17 Uhr zum Familientag „Mykene“ ein. Nach einer Einführung in die Ausstellung können Kinder und Erwachsene ausgewählte Fundobjekte kreativ nachgestalten.