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Müritz Tipp
Ausgabe 16/2026
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Tag des Geotops 2026: Der Kreideberg Nossentin

Blick vom Kreideberg in Richtung Norden.

Eine kleine Reise in die Kreidezeit Karow/Nossentin.

Unsere Landschaft ist wurde durch die Eiszeit geschaffen. Zu den Hinterlassenschaften der Gletscher zählen viele Findlinge, aber auch viel ältere Gesteine, die die Kraft des Eises aus dem Untergrund löste und an die Oberfläche brachte. Zu diesen gehören die Kreideschollen des Malchower Kreidebezirks, einer geologische Besonderheit ersten Ranges. Das Gestein ähnelt der Rügener Kreide, ist aber etwa 20 Millionen Jahre älter. Bis in das 20. Jahrhundert wurde der Kreidekalk in mehreren Kalköfen um den Fleesensee gebrannt. Aus Anlass des Tags des Geotops lädt der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide am Sonntag, dem 20. September, zu einem Vortrag und einer Exkursion zur ehemaligen Kalkgrube Nossentin ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz an der Bushaltestelle am Gutshaus Nossentin. Zunächst gibt es einen Vortrag in der Nossentiner Kirche: Thomas Fitzke, einst Leiter des Kreidemuseums auf Rügen und nun in der Seenplatte ansässig, wird spannende Details aus der Kreidezeit berichten und interessante Exponate mitbringen. Anschließend geht es mit Geografin Evelin Kartheuser vom Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide auf eine kleine Exkursion auf den Nossentiner Kreideberg. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine kleine Spende für den Förderverein des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide e.V. ist willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.