Titel Logo
Müritz Tipp
Ausgabe 16/2026
Regionales/Aktuelles
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Das doppelte Lottchen im Jugendhaus Röbel

 

 

 

Röbel (at). Gleich zwei Lottis trafen beim Kreativnachmittag im Jugendhaus Röbel aufeinander. Ein schöner Zufall – und irgendwie passend zu einem Nachmittag, bei dem es um Begegnung, Austausch und das Miteinander ging.

Im August fanden im Rahmen des vom Landkreis MSE geförderten Projektes „Voneinander wissen, miteinander reden und gemeinsam handeln“ drei Aktionstage statt. Jung und Alt kamen dabei zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam kreativ zu werden.

Mit dabei waren Bewohnerinnen und Bewohner des Wohn- und Pflegezentrums Amicalis, der Diakonie und Mitglieder des Sozialverbandes, Einwohnerinnen und Einwohner sowie der Röbeler Jugendbeirat rund um Alicia Ahlgrimm. Sie trafen auf Kinder aus dem Röwelschen Görnhus und der Kita Plappermühle sowie Jugendliche aus der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Im Mittelpunkt stand die Frage: „Was wünsche ich mir für Röbel?“ Die Antworten darauf waren so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Mit Farben, Papier und ganz unterschiedlichen Materialien wurden Wünsche, Gedanken und Ideen gestaltet und sichtbar gemacht.

Begleitet wurden die kreativen Nachmittage von Anja Puder von ostwinddesign und Kerstin Borchardt, Kunsttherapeutin. Mit viel Ruhe und Achtsamkeit entstanden dabei nicht nur bunte Kunstwerke, sondern auch viele kleine Begegnungen. Es wurde gemeinsam gestaltet, erzählt, gelacht und zugehört – ganz selbstverständlich und ohne dass das Alter eine Rolle spielte.

Die entstandenen Werke wurden gesammelt und in einer liebevoll gestalteten Mappe zusammengestellt. Zum Abschluss wurde sie dem Röbeler Bürgermeister überreicht. Der ließ es sich trotz seines Geburtstages nicht nehmen, beim Aktionstag vorbeizuschauen und sich die Ergebnisse persönlich anzusehen.

„Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk“, freute sich der Bürgermeister über die kreativen Wünsche und Ideen für Röbel. Er versprach, die Anregungen mitzunehmen und an den entsprechenden Stellen weiterzugeben.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft dieser Nachmittage: Röbel hat viele Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Wünschen und Blickwinkeln. Wenn sie miteinander ins Gespräch kommen, kann daraus etwas Neues entstehen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die dabei waren, mitgemacht und unterstützt haben. Insbesondere an Herrn Marquardt von der Bft-Tankstelle für die gesponserte Grillwurst.

Denn gerade in diesen Zeiten zeigt sich immer wieder, wie wichtig ein gutes Miteinander ist.