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Müritz Tipp
Ausgabe 6/2026
Regionales/Aktuelles
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Wenn Teddy Bauchschmerzen hat

Auch der vierjährige Jonah und sein zweijähriger Bruder Joris waren mit Mama, Oma und Plüschtierkind zur Teddyklinik gekommen

Waren (-lke). Teddy hat Bauchschmerzen. Was jetzt? Zum Glück bietet das Müritz-Klinikum in Waren einmal im Jahr die Teddy-Klinik an, in diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Alle Kinder waren am 17. und 20. März eingeladen, ihren kleinen Liebling, Puppe oder Kuscheltier, mitzubringen, um ihn gründlich durchchecken zu lassen. Rund 20 Mitarbeiter aus etlichen Fachabteilungen des Krankenhauses führten die zahlreich erschienenen Kinder spielerisch durch verschiedene Stationen des Krankenhausalltags von der Aufnahme über Untersuchung und Impfung, gesunde Ernährung, Hygiene, Röntgen, OP, Endoskopie, Reanimation und Apotheke. Hier lernten die Kleinen Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegefachkräfte ohne Stress und Angst in ruhiger Umgebung kennen, so dass sie im Ernstfall Untersuchungen und Behandlungen nicht als etwas Bedrohliches erleben. Themen wie Hygiene, Prävention und einfache Erste-Hilfe-Grundlagen wurden kindgerecht angesprochen. Alle Mitwirkenden waren an ihren „Teddy-Ohren“ deutlich erkennbar. „Was für eine tolle Aktion,“ lobte eine Mutti diese Veranstaltung Überall gab es was zu sehen, zu staunen und natürlich auch etwas zum Mitnehmen. So z.B. bei Jan-Hendrik Ullmann, der gerade im Rahmen seines Medizinstudiums in Waren ein Pflege-Praktikum absolviert. Er betreute die Endoskopie-Biene SUMSI: Und Sumsi hatte Bauchschmerzen. Ein Blick durch das Endoskop zeigte die Ursache: Eine ganze Tüte Gummibärchen, die ein so kleiner Bauch gar nicht verkraften kann. Rund jeweils 100 Kinder pro Angebotstag ließen sich die Gelegenheit, Krankenhaus hautnah zu erleben, nicht entgehen. Und wer alle Stationen besucht hatte, bekam zum Abschluss noch eine Urkunde für den „tapferen“ Liebling.