V.l.: Leiter des Auslandsdienstes, Jörg Baumann, Benjamin Borngräber, Inge Drell mit ihrer Ehrenurkunde, Innenminister Christian Pegel und Heiko Götting von den Warener Maltesern
Waren (-lke). Es kommt nicht alle Tage vor, dass sich der Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel, auf den Weg macht, um eine Dankesurkunde persönlich zu überreichen. Inge Drell vom Malteser Hilfsdienst e.V. Waren, die lange Jahre an der Spitze des Vereins stand, wurde im Rahmen einer Feierstunde am 16. März für ihr jahrzehntelanges und unermüdliches Engagement in der Litauenhilfe mit einem „Letter of Gratitude" der litauischen Premierministerin Inga Ruginiené geehrt. Das ist eine Würdigung, die sehr selten vergeben wird. Der Einsatz von Frau Drell sorgt seit 35 Jahren dafür, dass gesammelte Sach- und Geldspenden bedürftige Menschen in den ländlichen Regionen Litauens erreichen, wo sie bis heute dringend benötigt werden. Besonders die Nikolauspakete bringen Freude, Hoffnung und Wärme in viele Familien. Ein Video zeigte noch einmal die schwierigen Anfänge, aber auch die Entschlossenheit der Warener, hier zu helfen. Aus der kontinuierlichen Unterstützung entstand in Litauen ein eigener, starker Malteser Hilfsdienst. Zu der Feierstunde waren auch weitere langjährig engagierte Ehrenamtliche aus Waren, die gemeinsam mit Inge Drell seit vielen Jahren Hilfstransporte, Sachspendensammlungen und Nikolausaktionen organisieren, eingeladen sowie sieben Gäste aus Hamburg. Diözeseanleiter Benjamin Borngräber zeigte sich beeindruckt und nutzte die Gelegenheit, Inge Drell und ihrem gesamten Team für ihr jahrzehntelanges Engagement zu danken. „Unsere Hilfe ist konkret. Sie hat Gesichter. Und sie bleibt nötig." Ähnlich äußerte sich auch Minister Pegel. Aber Inge Drell verwies ganz ausdrücklich und äußerst bescheiden auf ihre Ehrenamtler: „Es ist nicht allein mein Werk. Die Hilfe war nur möglich, weil wir viele, viele Helfer und Unterstützer hatten und haben."