Mit „Sörensen geht aufs Haus" legt Sven Stricker den 6. Band der Reihe um den nordfriesischen Kult-Kommissar Sörensen vor.
Ein junges Mädchen aus Kiel verschwindet spurlos. Sehr einfühlsam beschreibt der Autor die Gedanken, die Sorgen, die Ängste und die Wut der Eltern. Lebt Mia noch oder ist sie schon lange tot?
Aber was hat das mit Sörensen und dem nicht mehr ganz so beschaulichen Katenbüll in Nordfriesland zu tun? Ein Nachbarschaftsstreit eskaliert und auf einem der Grundstücke werden Knochen gefunden. Gehören sie zu Mia?
Überraschend sieht sich Sörensen seinem ehemaligen Freund aus der Jugend gegenüber.
Was hat Schiefel mit Mia zu tun?
Durch Rückblicke können wir besser verstehen, warum Sörensen so ist, wie er ist. Und sonst so, alles beim Alten? Nein, denn Sörensens kranker Vater lebt jetzt bei ihm und Kriminaloberkommissarin Jennifer Holstenbek hat gekündigt. Das geht doch nicht! Das muss verboten werden!
Und dann auch noch eine neue Kollegin - Sörensen ist überfordert.
Doch es gilt einen Fall zu lösen.
Begleitet von Jennifer, dem Hund Cord und seiner Angststörung macht er sich an die Arbeit.
Wieder schafft es Sven Stricker, sensible Themen mit diesem wunderbaren Humor, der nie albern wird, zu verbinden: die Beschreibung der Mitmenschen, ihre Eigenheit oder ihr Fehlverhalten. Und spätestens beim Date im Dorfkrug werden Sie laut gelacht haben!
Ein rundherum gelungener Krimi.
Viel Vergnügen wünscht Ihnen