Bargen. Wie erkennt man Anzeichen einer möglichen Kindeswohlgefährdung? Welche Schritte sind bei einem Verdacht einzuleiten? Und wie kann dabei verantwortungsvoll mit sensiblen Daten umgegangen werden? Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigte sich eine Veranstaltung des Vereins Region Kropp-Stapelholm am 26. Mai 2026 im Stapelholm-Huus.
Als kompetenter Referent konnte Tobias Morawietz, als Beauftragter für erzieherischen Kinder- und Jugendschutz, gewonnen werden, der den Teilnehmenden praxisnah die Grundlagen zum Umgang mit Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung vermittelte. Im Mittelpunkt standen die richtigen Verfahrensabläufe, angemessene Reaktionsmöglichkeiten sowie die Stärkung der fachlichen Sicherheit von Ehrenamtlichen und Verantwortlichen im Vereinsleben.
Darüber hinaus wurden die besonderen Anforderungen an den Datenschutz in solchen sensiblen Situationen thematisiert. Auch der sinnvolle und verantwortungsbewusste Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in diesem Kontext wurde diskutiert.
Der Abend war geprägt von einem regen Austausch und zahlreichen Fragen aus dem Teilnehmerkreis. Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen und Unsicherheiten anzusprechen. So entstand ein offener Dialog, der dazu beitrug, das Bewusstsein für den Schutz von Kindern und Jugendlichen weiter zu schärfen.
Am Ende waren sich die Teilnehmenden einig: Sie gingen mit wertvollen Informationen, neuen Erkenntnissen und mehr Handlungssicherheit nach Hause.
Der Verein Region Kropp-Stapelholm freut sich über Anregungen und Themenvorschläge für zukünftige Veranstaltungen. Auch bei Fragen, Problemen oder wenn Sie mehr über die Arbeit des Vereins erfahren möchten, steht das Team gerne zur Verfügung.
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