Erfde. Zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis lädt die Kirchengemeinde am Samstag, 19. September 2026, um 17 Uhr in die St. Marien-Magdalenen-Kirche in Erfde ein. Unter dem Titel „Sternenwege - Ein kosmisches Gongkonzert“ begegnen sich die Klangwelten von Gongs und Orgel.
Im Mittelpunkt stehen sechs Kompositionen von Moritz N. Jansen, die nach bekannten Sternbildern benannt sind: Orion, Lyra, Cassiopeia, Cygnus, Andromeda und Pegasus. Jedes Werk entwirft dabei einen eigenen musikalischen Kosmos - zwischen schwebenden Klangflächen, feinen Obertönen, rhythmischen Strukturen und großen dynamischen Entwicklungen.
Eine Besonderheit ist Heerens ungewöhnliche Spielweise auf den Gongs. Er verwendet sie nicht nur als Schlag- und Klanginstrumente, sondern spielt mit ihnen auch melodische Linien und Tonfolgen. Damit erhält der Gong eine Funktion, die man mit diesem Instrument zunächst kaum verbindet: Er kann nicht nur rauschen, schwingen und gewaltige Klangräume entstehen lassen, sondern auch musikalische Gestalten und Melodien hervorbringen.
Durch unterschiedliche Anschlags- und Spieltechniken entsteht ein außerordentlich breites Klangspektrum - vom kaum hörbaren Schwingen einzelner Töne bis zu mächtigen Klangwellen, die den gesamten Kirchenraum erfüllen.
An der Orgel ist Sven Fanick zu hören. Die Verbindung von Orgel und Gong eröffnet dabei besondere akustische Möglichkeiten. Der lang nachschwingende Gongklang trifft auf die große Farbenvielfalt der Orgel; beide Instrumente können miteinander verschmelzen, einander antworten oder eindrucksvolle klangliche Kontraste bilden.
„Sternenwege“ ist damit nicht nur ein Konzert, sondern eine musikalische Reise durch sechs imaginäre Himmelsräume - von Orion über Lyra, Cassiopeia und Cygnus bis hin zu Andromeda und Pegasus.
Das Konzert findet am 19. September 2026 um 17 Uhr in der St. Marien-Magdalenen-Kirche in Erfde statt.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende ist willkommen.