Bewohner Günther hat Riesen Spaß die Jagdhornbläser zu dirigieren. Der Jägerchor „Canon Lupus" hatte gleich drei begeisterte Dirigenten!
Eine Nachbarin der Werkgemeinschaft fragte an, ob die Jagdhornbläser bereit wären, den 42 betreuten Bewohnern und ihren Betreuern, ein paar Jagdsignale und Jägermärsche darzubieten.
Mit der Kulturbeauftragten, Frau Hanna Niklaus, keimte die Idee, auch den Jägerchor „Canon Lupus“ mit einzubinden. Nach einigem Hin und Her wurde dann auch ein Termin gefunden, an dem auch die musikalische Leitung der Sänger, Frau Sabine Wiggers, mit zugegen sein konnte.
Am ersten Sonntagvormittag im Juni war die Zeit des kleinen Konzertes gekommen. Die Bewohner wurden im Garten von den Jagdhornbläsern mit der Begrüßung, dem Jägermarsch Nr. 3 und „Auf auf zum fröhlichen Jagen“ empfangen.
Auf der Bühne der Aula ertönte dann der Gesang zum fröhlichen Jagen, der Freischütz und „Wochenend und Sonnenschein“. Einige Totsignale, die Hundefanfare und der Hubertusmarsch erfreuten die Zuhörer. Als der Chor die zweite Gesangsrunde eröffnete hatten wir plötzlich drei Dirigenten. Die Betreuten waren so in Stimmung gekommen und völlig aus dem Häuschen, dass es sie nicht mehr auf den Stühlen hielt. Ein Riesenspaß!
Die Bläser verabschiedeten sich mit dem Signal „Auf Wiedersehen“ und der Chor ließ zum Abschluss das Hegeringlied „Ich bin ein freier Wildpretschütz“ erklingen.
Glücklich und zufrieden zogen die Bewohner dem Mittagstisch entgegen.