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Hallo Rathenow
Ausgabe 1/2026
Redaktioneller Teil
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225 Jahre optische Industrie in Rathenow

 

Im Jahr 2026 die Stadt der Optik neu erleben

Am 10. März 1801 begründete Johann Heinrich August Duncker in Rathenow die industrielle Fertigung optischer Linsen und Instrumente. Rathenow blickt also in diesem Jahr bereits auf eine 225-jährige Tradition in der optischen Industrie zurück. Das muss gefeiert werden.

Als „Stadt der Optik“ steht Rathenow bis heute für Innovation, Fachwissen und industrielle Geschichte. Zahlreiche Firmen aus der Region sind diesem Handwerk bis heute verbunden und fertigen Premium-Brillengläser, Titan-Brillen oder machten sich einen Namen im Bereich der Spezialsehhilfen. Diese und weitere Unternehmen schlossen sich auch zu einem exklusiven Projekt zusammen, was es so in dieser Form wohl kein zweites Mal gibt: eine Sonnenbrille 100 % Made in Rathenow mit dem schönen Namen „RN 1801“. 225 Stück feinste Handarbeit – natürlich durchnummeriert, um aus jeder Brille ein Unikat zu machen.

Und viele dieser Brillen haben schon einen glücklichen neuen Besitzer gefunden. Ob beim Stadtradeln, zum Wirtschaftstreff, im Optikpark oder Haveltorkino oder zum Lesesommer – alle Aktionen und Gewinnspiele waren sogar deutschlandweit ein voller Erfolg. Einige wenige Gewinnchancen bestehen noch bis zum großen Finale zum Rathenower Stadtfest vom 04.-06. September 2026 und da jede Brille auch gleichzeitig ein Los ist, gibt es zum Stadtfest noch die Möglichkeit auf weitere fünf Hauptgewinne unserer Partner aus der Stadt Rathenow.

Das Highlight an diesem Tag: der Mega-Flashmob! Jeder kann mitmachen. Einfach vorbeikommen, die eigene – vielleicht neue - Sonnenbrille aufsetzen und Teil des größten Brillenfotos der Stadt Rathenow werden.

Werden Sie Teil der Jubiläumswoche! Ganz im Zeichen der Optik bietet Rathenow vom 02. - 06. September 2026 Bürgerinnen und Bürgern, Gästen sowie Fachpublikum die Möglichkeit, diese besondere Tradition kennenzulernen und aktuelle Entwicklungen zu entdecken. Unter dem Motto „225 Jahre optische Industrie in Rathenow“ erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Fachveranstaltungen, historischen Führungen, kulturellen Angeboten sowie Veranstaltungen für alle Altersklassen.

Unsere Highlights:

Sonderausstellung „Nahansichten“ im Erdgeschoss des Kulturzentrums Rathenow

Am 10. März 1801 erhielt Johann Heinrich August Duncker das Patent für die Vielschleifmaschine sowie die Konzession zur Betreibung der „Königlich privilegierten optischen Industrie-Anstalt". 225 Jahre liegt dieses Ereignis inzwischen zurück - doch die Bedeutung Dunckers für die Stadt Rathenow ist bis heute ungebrochen.

Dieses besondere Jubiläum möchte das Optik Industrie Museum Rathenow mit einer Sonderausstellung begehen - und dabei vor allem die Erinnerungen der Menschen in den Mittelpunkt stellen. Denn Museen sind nicht nur Orte der Bewahrung, sondern auch Orte des Austausches.

Die Ausstellung widmet sich außergewöhnlichen Objekten aus der Optikindustrie und erzählt deren ganz persönliche Geschichten

05.06.2026 - 13.09.2026, jeweils 12:00 - 17:00 Uhr

Im Kulturzentrum Rathenow

AGIL - Aktiv ins Alter: Besichtigung optischer Betriebe in Rathenow

01.09.2026, 10:00 Uhr

Treffpunkt: Berliner Straße 82 in Rathenow

Hightech für den Durchblick: Die Fachtagung im Kulturzentrum Rathenow

„Schlüsseltechnologien in der Augenoptik“ - eine hochkarätige Fachveranstaltung, die aktuelle Zukunftstechnologien der Augenoptik in den Mittelpunkt rückt.

02.09.2026, 10:00 - 14:00 Uhr

Im Kulturzentrum Rathenow

Öffentliche Führung über den historischen Friedhof mit Christina Otto

Schwerpunkt: Optiker-Gräber

Der Weinbergfriedhof zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Friedhofsanlagen Deutschlands. Bereits das Torhaus von 1759 stellt eine besondere historische Sehenswürdigkeit dar. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten dient es heute als Begegnungsstätte, Ort für Meditationen und Ausstellungen. Besonders bemerkenswert ist der Bestand an seltenen Gehölzen und die kunstvoll gestalteten Grabmale.

05.09.2026, 13:00 - 15:00 Uhr

Treffpunkt: Torhaus Weinbergfriedhof