In der letzten Sitzung des Gemeinderates ging es schwerpunktmäßig um zwei Themen: Gewässerwiederherstellungskonzept und Haushalt 2026.
Das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro C&E stellte in einer kurzen Präsentation den Ratsmitgliedern die vorgesehenen Maßnahmen im Bereich der Gemarkung Hönningen von der Gemarkungsgrenze Ahrbrück bis zur Gemarkungsgrenze Dümpelfeld vor. Durch das Hochwasser 2021 kam es zu erheblichen Veränderungen der Geschiebe-, Erosions- und Sedimentationsdynamik der Ahr, einschließlich deutlicher Verbreiterung des Flussbettes und verstärkter Grobsedimentablagerungen im Projektgebiet. Ziel der durch den Landkreis beabsichtigten Gewässerwiederherstellung in diesem Teilprojekt ist, den Abflussquerschnitt der Ahr zu vergrößern und der Ahr mehr Raum zu geben, um die hydraulische Leistungsfähigkeit des Gewässers zu verbessern. Die verschiedenen Bauabschnitte wurden vorgestellt. In einem ersten Bauabschnitt ist der Bereich zwischen der neuen Brücke vor Kiehren und der großen Ahrbrücke an der Kapellenstraße vorgesehen.
Das zweite Thema der Gemeinderatssitzung war der Haushalt 2026, der natürlich geprägt ist durch den Wiederaufbau. Dieser wurde einstimmig beschlossen.