MARIENTHAL. Zu einem Vor-Ort-Termin trafen sich die Fraktionsvorsitzende der CDU im Verbandsgemeinderat Altenahr, Ute Gabriel, und ihr Stellvertreter Julius Knieps mit Rolf Schmitt, Vorsitzender der Hochwasserhilfe Marienthal e. V. und Initiator einer Petition zur besseren Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), im Freundschaftshaus in Marienthal.
Rolf Schmitt erläuterte, dass nach Wiedereröffnung der Ahrtalbahn und dem damit einhergehenden Wegfall des Schienenersatzverkehrs über Busse Marienthal abseits eines Busses zur Schülerbeförderung am Morgen und Mittag nicht mehr angefahren wird. Die Anbindung ist damit schlechter als vor der Flutkatastrophe 2021. Ein Zustand, der nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei den vielen Touristen, die beispielsweise das Kloster Marienthal besuchen, für Unmut sorgt.
Infolgedessen haben die Marienthaler um Initiator Rolf Schmitt eine Petition gestartet, welche, an den Landkreis Ahrweiler und den Verkehrsverbund Rhein-Mosel gerichtet, Abhilfe und eine bessere Anbindung einfordert. Der Erfolg der Petition mit über 1.400 Unterschriften unterstreicht die Eindringlichkeit des Problems und den Wunsch nach tragfähigen Lösungen. Neben einer kurzfristigen Verbesserung durch eine Anbindung an das Busnetz besteht mittelfristig der Wunsch nach einem eigenen Bahnhaltepunkt.
Ute Gabriel, CDU-Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat, kündigt die Unterstützung der Initiative durch ihre Fraktion an: „Wir unterstützen das Anliegen der Bürger von Marienthal, eine bessere Anbindung an den ÖPNV zu gewährleisten. Wir fordern den Kreis hierbei auf, tragfähige Lösungen zu prüfen und umzusetzen.“