Versteigerung des Wandbehangs "Eifel-Bodenschätze"
RUPPERATH. Das Museumsfest am 17. Mai im Handwebmuseum Rupperath anlässlich des Internationalen Museumstags lockte trotz kühlen Wetters zahlreiche Besucher an. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, die Dauerausstellung zu besichtigen und sich dabei die traditionellen Arbeitsschritte ausführlich erklären und vorführen zu lassen. Besonders das Spinnen von Wolle und Leinen sowie das Weben am großen Webstuhl und am Bandwebgerät stießen auf großes Interesse.
Auf dem Hof ergänzte ein kleiner Handwerkermarkt mit vielfältigem Angebot das Programm. Neben handgefertigten Produkten wurden auch Spinnräder und Webrahmen aus den Beständen des Museums angeboten, die regen Zuspruch fanden.
Ein besonderer Höhepunkt war die Versteigerung des Wandbehangs „Eifel-Bodenschätze“, gestaltet vom Rupperather Spinntreff gemeinsam mit Textilkünstlerinnen. Der Erlös, zusammen mit weiteren Spenden – vom Museum aufgerundet auf 500 € – wurde vollständig an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e. V. übergeben.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten der Bläserchor Rupperath sowie die Gruppen „Niealldoh“ und „Mayenspîl“. Für das leibliche Wohl zeichnete der Verein „Alte Schule Rupperath“ verantwortlich.
Ab dem 21. Juni zeigt das Museum die Ausstellung „Das Hemd“ von Johanna Spaethe aus Königstein. Präsentiert werden rund 100 Jahre alte Leinenhemden, die die aufwendige Verarbeitung und liebevolle Verzierung – oft noch in Handarbeit – eindrucksvoll dokumentieren. Die Ausstellung ist bis zum 19. Juli zu sehen.