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Aktuelles aus der VG Betzdorf-Gebhardshain, Ausgabe Betzdorf
Ausgabe 21/2026
Stadt Betzdorf
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RSC Betzdorf

Marcel Brech punktet beim Kirrlacher Kriterium in der Schlusswertung.

44 km/h im Schnitt

Keine Anstiege, keine kniffligen Kurven, breite Straßen - sowohl der Kurs als auch das Rennformat begünstigen beim Kirrlacher Kriterium ein schnelles Rennen. Satte 44 km/h im Durchschnitt hatte Marcel Brech aus dem Team Schäfer Shop des RSC Betzdorf im Rennen der Mastersklassen (ab 40 Jahre) auf dem „Tacho“, als er mit einer fünfköpfigen Spitzengruppe nach 40 km das Ziel erreichte. Bei einem Kriterium wird bei der letzten Zieldurchfahrt aber nicht das Endresultat, sondern „nur“ eine von mehreren Punktewertungen genommen - dafür aber doppelt gewertet. Der vierte Platz bei der Zieldurchfahrt brachte Brech zwei Zähler, die in der Gesamtabrechnung aller Wertungen zu Platz 7 in der Mastersklasse 3 reichten.

Auch Francis Cerny startete auf dem 1-km-Rundkurs. In der Frauenklasse misst sich die Mastersfahrerin mit Athletinnen, die zum Teil 30 Jahre jünger sind. Für Cerny wurde es nach den 40 Runden der 23. Platz. In den Beinen steckte ihr noch der Wettkampf vom Vortag, zu dem die Rundenhatz von Kirrlach ein echtes Kontrastprogramm bot. Beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen-Rechtenbach war ein 50-km-Kurs zu absolvieren. Durch den gemeinsamen Start mehrerer Klassen war es ein nervöses Rennen, bei dem sich das Feld erst am ersten Anstieg so richtig sortierte - Cerny wurde Teil der zweiten großen Gruppe und belegte Platz 17.

Für Quereinsteiger Robin Schürdt war Schweigen-Rechtenbach das erste große Straßenrennen, für ihn waren in der Amateurklasse 100 km ausgeschrieben. Als die Männer nach rund 10 km das Feld des zuvor gestarteten Mastersrennens einholten, wurde es hektisch mit mehreren Stürzen. Schürdt blieb zwar stets auf dem Rad, wurde aber mehrfach ausgebremst, musste teilweise in die Botanik ausweichen und die entstandenen Lücken mit hohem Kraftaufwand wieder schließen. Im weiteren Rennverlauf war der Altenkirchener in der ersten großen Gruppe gut positioniert, ehe im letzten Renndrittel Krämpfe auftraten. Am letzten Anstieg, drei Kilometer vor dem Ziel, zwangen diese Schürdt dazu, das Tempo herauszunehmen - es wurde Platz 46 mit 42,3 km/h im Schnitt. „Es war ein geiles Rennen, ich habe viel gelernt, vor allem was Positionierung angeht. Die Richtung stimmt und ich finde mich immer besser zurecht im Peloton", freut sich der Neuling im Team Schäfer Shop.