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Aktuelles aus der VG Betzdorf-Gebhardshain, Ausgabe Betzdorf
Ausgabe 25/2026
Ortsgemeinde Alsdorf
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Jugendkonferenz in Alsdorf

„Was gefällt mir in und an Alsdorf“ oder „Wo verbringe ich meine Freizeit?“ waren nur zwei der Fragen, die bei der Jugendkonferenz in Alsdorf behandelt wurden. Da der Jugendtreff in Alsdorf aktuell von sehr vielen Kindern und Jugendlichen genutzt wird, bot es sich an, einmal den Dialog zwischen den Nachwuchs-Alsdorfern und der Ortsbürgermeisterin und dem Gemeinderat zu suchen. 19 der insgesamt 108 Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren folgten dem Aufruf der Jugendpflege.

Zunächst durfte jeder Teilnehmer auf einer großen Karte des Ortes sein Haus bzw. seine Wohnung suchen. Anschließend ging es darum, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festzustellen. Es wurde abgefragt „Bin ich eher ein Frühaufsteher oder Morgenmuffel“, „chaotisch oder ordnungsliebend“, „geduldig oder ungeduldig“. Hier konnte man schnell feststellen, dass sich „jung“ und „alt“ vermischen.

Als Nächstes wurde das Freizeitverhalten thematisiert. Hier zeigte sich, dass der Jugendtreff eine Anlaufstelle ist - ebenso wie die Jugendfeuerwehr, DLRG, Jugendrotkreuz und andere Vereine. Getroffen wird sich oft zuhause bzw. bei Freunden im heimischen Umfeld. Des Weiteren sind Anlaufstellen der Schulhof zum Fußballspielen und der Spielplatz.

Die jungen Teilnehmer fühlen sich in ihrem Dorf wohl und sind froh, nicht in einer Stadt zu wohnen. Es gäbe viele ruhige Orte und Einkaufsmöglichkeiten. Sie empfinden ihren Ort als sehr sauber.

Auf die Frage „Was fehlt mir in Alsdorf?“ wurde ein Kleinspielfeld genannt. Auch ein Zebrastreifen oder eine Ampel als sichere Übergangshilfen im Bereich des Einkaufsmarktes waren wichtig. Fahrradwege, ein Kiosk im Ort oder Tempo 30 stehen auf der Wunschliste.

Bei Wünschen und Ideen stand die „Jugendtreffeinrichtung“ auf der Agenda, ebenso wie ein Geschwindigkeitsmesser, mehr Spielgeräte auf dem Spielplatz oder eine „Telefonzelle“ zum Büchertausch.

Ortsbürgermeisterin Kerstin Himmrich bedankte sich im Namen der Gemeinde bei den Jugendlichen für die tolle Mitarbeit und das zahlreiche Erscheinen und versprach, im Gemeinderat die Wünsche und Ideen weiter zu bearbeiten.