Eine feucht-fröhliche Tour am Neujahrstag unternahm der Förderverein der Grube Bindweide mit zahlreichen Teilnehmern.
Neujahrswanderung bereitete wieder viel Vergnügen
Steinebach. Trotz widriger Wetterverhältnisse waren wieder zahlreiche Wanderer gekommen, um an der Neujahrstour des Fördervereins der Grube Bindweide teilzunehmen. Vom Besucherbergwerk aus ging es hinauf zur Bindweide und über den „Weißen Gaul“ wieder nach Steinebach, wo abschließend im Westerwaldmuseum bei Kaffee und Kuchen gemütlich der Start ins neue Jahr fortgesetzt wurde.
Unterwegs hatte Wanderführer Konrad Schwan wieder Interessantes zu erzählen. So konnte er berichten, dass vermutlich durch Kreuzzüge Ableger des biblischen Baumes der Erkenntnis im Paradies in das Gebhardshainer Land gekommen sind und im letzten Jahr besonders viel Obst trugen. Da dieses in flüssiger und veredelter Form in Flaschen mitgeführt wurde, konnten die Teilnehmer der Wanderung selbst feststellen, welche Erkenntnisse sie nach dem Genuss des „Fruchtsaftes“ hatten. Das Gelächter während des Vortrages war jedenfalls weit zu hören.
Allerdings gab es - insbesondere auch für einige Kinder - Informationen zum Bergbau im Bereich Steinebach und der schweren Arbeit unter Tage. Die Mitwandernden waren auch diesmal froh, an der Neujahrs-Wanderung teilgenommen zu haben.