Die 3.Betzdorfer Critical Mass startet
Aktuelles
„Wiederholt es bitte wieder.“ - so eine Teilnehmerin, die lediglich noch die Schlusskundgebung in der Betzdorfer Bahnhofstraße mitbekommen hat. Die 3. Betzdorfer Critical Mass hat es gezeigt: Fahrradwege sind als solche ausgeschildert, obwohl sie tatsächlich nicht per Rad befahrbar sind. Als Beispiel diente der „Ruth-Tobis-Weg“. Die circa 40 Teilnehmer/innen konnten es plastisch erleben.
„Die Sicherheit muss dringend durch Beschilderung und Markierung erhöht werden.“ - so Edgar Schmidt, der die kritischen Stationen der Tour an Ort und Stelle darlegte. „Die Planung auf Basis des Radwegekonzepts der Firma „Stadt-Land-Fluss“ muss veröffentlicht werden. Als Sofortmaßnahme kann die Kennzeichnung von Fahrradschutzstreifen auf der Kölner- und Wilhelmstraße in Betzdorf erfolgen.“ - so Schmidt.
Und „bindet Betzdorfer Ortsteile besser in Richtung Gebhardshain an. Und - wie steht es mit den Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über die Verbindung zwischen Stellwerk und Ladestraße?“ „Critical Mass bedeutet: zeigen - an kritischen Verkehrspunkten.“ - so Günter Leber von den Betzdorfer Grünen. „Wir können die verspätete Teilnehmerin beruhigen. Die 4. Betzdorfer Critical Mass ist schon in der Mache.“ Es sind Betzdorfer Bürgerinnen und Bürger - ja aus der gesamten Umgebung, die dies fordern. „Egal wo ich bin, überall gibt es irgendwie brauchbare Fahrrad-Markierungen. Aber hier in Betzdorf - irgendwie Fahrrad-Mittelalter.“ so ein Teilnehmer aus Wallmenroth. - Aber alle waren von der Betzdorfer Polizei begeistert.