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Aktuelles aus der VG Betzdorf-Gebhardshain, Ausgabe Betzdorf
Ausgabe 40/2026
Stadt Betzdorf
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Förderverein Ökumenisches Hospiz Kloster Bruche e.V.

Großer Andrang herrschte beim Apfelfest am Ökumenischen Hospiz Kloster Bruche einmal mehr beim Kuchenbuffet. 40 Kuchen verschiedenster Sorte standen zur Auswahl.

Herbstgenuss pur beim Apfelfest

Wenn der Herbst Einzug hält, das Laub seine Farbe wechselt, dann ist am Ökumenischen Hospiz Kloster Bruche die Zeit gekommen fürs Apfelfest. Bei der vierten Auflage erlebten wieder Hunderte Besucher gemütliche Stunden an den Klosterscheunen.

Zwar war der erhoffte goldene Herbsttag ausgeblieben, aber immerhin hatte sich der Regen pünktlich zum Festbeginn um halb drei verzogen. Und so füllten sich die passend zur Jahreszeit dekorierten und mit Heizstrahlern erwärmten Klosterscheunen mit zahlreichen Besuchern und sonntäglichen Spaziergängern. Erneut hatten sich Mitarbeiter, Ehrenamtliche, Mitglieder des Fördervereins und befreundete Vereine kräftig ins Zeug gelegt, um den Nachmittag für alle zu einem Rundum-Genuss werden zu lassen. Was Mareike Beichler vom Sozialdienst besonders freute: „Es engagieren sich auch einige Angehörige von unseren ehemaligen Hospizgästen. Sie möchten auf diese Weise etwas zurückgeben.“

Dank der Backkünste der örtlichen KFD-Frauen stand ein Buffet mit 40 verschiedenen Kuchen bereit: Ob Schoko-Torte, Stachelbeer-Baiser, Käsesahne mit Mandarine oder natürlich Apfelkuchen in diversen Variationen. Dazu war wieder reichlich Waffelteig vorbereitet worden, wobei vor allem die Apfelwaffeln reißenden Absatz fanden. Umrahmt wurde das gesellige Beisammensein von den Klängen der Brucher Valentinsmusiker.

Dem Apfelfest war die Obstlese auf den Klosterwiesen vorausgegangen. Die geernteten Äpfel waren daraufhin in einer mobilen Saftpresse zu 800 Litern Apfelsaft verarbeitet worden, der beim Fest gegen einen Obolus erhältlich war. Am Ende des Tages landeten in den Spendenboxen rund 2600 Euro, die der Hospizarbeit und dem geplanten Neubau zugutekommen. Und so zog Hospizleiterin Yasmin Brost ein positives Fazit: „Auch wenn das Wetter nicht zu einhundert Prozent mitgespielt hat, konnten wir uns am Ende doch wieder über viele Besucher freuen. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie uns die Menschen hier unterstützen.“