Am 28.03.2026 ab 14 Uhr fand in Bergtreff in Bitzen-Dünebusch die diesjährige Hegering-Versammlung statt. 30 Jäger und Jägerinnen, sowie Vertreter aus den Jagdgenossenschaften und Ortsbürgermeister erschienen zum Termin, ebenfalls konnte die Bläsergruppe des Hegerings begrüßt werden und eröffnete musikalisch die Veranstaltung.
Der Hegeringleiter Günter Lindenpütz informierte die Mitglieder über die Tätigkeiten des Hegeringes im letzten Jahr und erörterte noch aktuelle Themen wie Kitzrettung, Wolf und ASP. Des Weiteren verwies er vor allem auf die jahrelange gute Zusammenarbeit in der Verbandsgemeinde zwischen der Verwaltung, den Ortsgemeinde, den Jagdgenossenschaften, den Landwirten und Waldbesitzern, den Jagdpächtern und aktiven Jägern. Er verabschiedete sich nach 12 Jahren aus dem Amt des Hegeringleiters, um nun Jüngere nachrücken zu lassen. Er kündigte aber an, den neu gewählten Vorstand zu unterstützen und in alle Thematiken einzuführen.
Als neuer Hegeringleiter wurde Richard Borries, als Stellvertreterin Maike Fröhling einstimmig gewählt. Weiterhin standen Heinz-Werner Fröhling als Kassenwart und Wolfgang Schumacher als Obmann für Öffentlichkeitsarbeit weiter zur Verfügung, diese wurden einstimmig im Amt bestätigt. Günter Lindenpütz wurde als Obmann fürs Schießwesen ebenfalls einstimmig gewählt.
Geehrt wurden Günter Lindenpütz und Andreas Pfeifer für 25 Jahre Mitgliedschaft im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz. Bei der diesjährigen Trophäenschau, erhielt das Jagdrevier Etzbach die Goldmedaille.
Kreisjagdmeister Jörg Wirths informierte über die aktuellen Themen im Kreis und Land zum Thema Wolf, ASP und Wildschäden.
Marc Schwenzfeger dankte im Namen der Jagd Forst, der Ortsgemeinde und der Jagdgenossenschaft Forst für die gute Zusammenarbeit mit dem scheidenden Hegeringleiter und unterstrich, dass dies für die anderen Ortsgemeinden in der VG ebenfalls gelte, was Udo Quarz von der Jagdgenossenschaften Etzbach nickend bestätigte.
Der neue Vorstand des Hegerings versucht sich nun schnellstmöglich einzuarbeiten, angedacht sind auch Neuerungen u.a. Aktionen für ein gemeinsames Miteinander der Jägerschaft. Neben den Besuchen auf dem Schießstand und des Schießkinos, wäre ein neues Aufleben des Jägerstammtisch in der Verbandsgemeinde eine Möglichkeit, aktuelles zu besprechen und durch ein konstruktives Miteinander Dinge auf den Weg zu bringen. Diese Zusammenarbeit direkt an der Basis mit allen Jägern der VG Hamm (Sieg) würde mehr Chancen bieten, gemeinsam sich zu stärken und aktuelle Themen und Missstände zu bearbeiten.
Zum Abschluss der Veranstaltung gab es eine deftige Gulaschsuppe und belegte Brote. Die gemütliche Runde führte im Anschluss weitere angeregte Gespräche und verließ gegen 18 Uhr den Bergtreff.