Vor einigen Wochen wurde in Fürthen bei Tiefbauarbeiten in der Nelkenstraße eine alte Splitterbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Obwohl diese sicher entschärft werden konnte, sollten weitere „unschöne Überraschungen“ beim Graben und zukünftigen Bauarbeiten vermieden werden. Daher wurde eine Sondierung der Straßenflächen und eines Großteiles der privaten Bauflächen im Bereich des Gebiets „Kappensteiner Schlinke“ anberaumt (im näheren Umkreis des Bombenfundes). Diese konnte am 13. April durch ein auf Kampfmittelsondierung spezialisiertes Unternehmen durchgeführt werden.
Dabei wurde mit einem Georadar sowie einem geomagnetischen Verfahren gearbeitet. Beide Anwendungen liefern wichtige Erkenntnisse über den Untergrund bis in eine Tiefe von zwei Metern. Die gewonnen Aufnahmen wurden mit einem GPS-gestützten Verfahren kartiert und dokumentiert.
Weitere Kampfmittel wurden zur Erleichterung aller Beteiligten und der Verbandsgemeindeverwaltung nicht gefunden. Daher laufen die Kanalarbeiten, bei denen die Bombe gefunden worden war, seit Dienstag, dem 14. April, weiter.
Da bislang allerdings nicht jede Fläche sondiert werden konnte (z.B. an Standorten von Baucontainern, Erdmieten, Bewuchs usw.), wird es Anfang Mai einen zweiten Einsatz geben. Im Anschluss an die Untersuchung rechnet die Verwaltung mit der Freigabe für die privaten Bauflächen.