Nach mehr als drei Jahren wird am Donnerstag (19. März) der erste Gottesdienst nach der Sanierung stattfinden. Durch den Brand im Februar 2023 wurden die Deckenfresken stark beschädigt und der Hochaltar zerstört. Am 19. März feiert die katholische Kirche das Hochfest des Hl. Josef.
Der erste Gottesdienst nach der umfangreichen Sanierung findet, so Pfarrer Martin Kürten, bewusst am Hochfest des Hl. Josef statt, der als Schutzpatron der Kirche, der Arbeiter und der Familien gilt. „Im Besonderen soll bei diesem Gottesdienst denen gedankt werden, die sich als Handwerker, als Restaurator oder in anderer Weise um die Sanierung bemüht haben. Besonders danken wir als Gemeinde den Restauratoren, die einen großen Teil der Fresken wiederherstellen konnten. Aber auch alle anderen Gewerke verdienen unseren Dank“, so Kürten im Gespräch.
Zu den Arbeiten gehörten die Reinigung und Wiederherstellung der Fresken, Stuckaturen im Langhaus, der Kuppel und dem Altarraum, sowie die Instandsetzung von Seitenaltären, der Kanzel und Weihekreuzen. Die Orgel wurde durch den Brand ebenfalls stark beschädigt. Die neue Orgel wird derzeit durch ein Fachunternehmen hergestellt. Der Hochaltar muss, so Pfarrer Kürten, neu erstellt werden. Die Ausschreibung hierzu wird ebenfalls zur Zeit erarbeitet. Der „neue“ Altar soll sich in den Kirchenraum einfügen. Wir werden, so Kürten weiter, mit dem einen oder dem anderen Provisorium leben müssen, bevor die Orgel, die am 4. Oktober eingeweiht werden soll, wieder erklingt.
Für die Gemeinde und alle Verantwortlichen ist es eine große Freude, dass nach mehr als drei Jahren die Osternacht wieder in der Pfarrkirche Kreuzerhöhung gefeiert werden kann, so Kürten. Ein weiteres besonderes Ereignis wird die Feier der ersten heiligen Kommunion für die Kinder, aber auch für viele Eltern sein. Im Verlaufe des Jahres sind verschiedene Veranstaltungen, darunter auch Orgelkonzerte, geplant.