190 Jahre
04.1835 Erreichte der Bau des Koblenz – Olper Straße Wissen.
165 Jahre
04.1860. Die Förderung auf der Grube Hohegrethe hatte man gesteigert. Durch die Eröffnung der neuen Bahnstrecke hatte man einen besseren Absatz der Erze, die mit Pferdefuhrwerken zur Bahnlinie am Bahnhof Au gebracht wurden.
155 Jahre
24.04.1870. Gründete man den Wissener Schützenverein.
130 Jahre
Die am 2. April 1895 abgehaltene Volkszählung ergab eine ortsanwesende Bevölkerung in Wissen von 2000, Blickhauserhöhe von 635, Elbergrund von 270, Köttingerhöhe von 356, Schönstein von 533, Selbach von 398, Birken von 623, Bruchen von 181, Holschbach von 171, Hövels von 568 u. Nochen von 1001, für die Bürgermeisterei Wissen also von 6727 Seelen.
125 Jahre
15.04.1900. Musste die Erzförderung auf der Grube Vereinigung für 4 Monate vollständig ruhen. Weil infolge einer im Jahre 1892 eingebauten unterirdischen Wasserhaltung der hölzerne Schachtausbau morsch geworden war, derselbe musste durch einen eisernen Umbau ersetzt werden. Um diese Zeit bekam die Grube einen neuen Maschinenschacht. Beim Schacht I wurden durchschnittlich 312 Bergleute beschäftigt.
03.04.1900. Bei einem Streik der Grubenarbeiter auf der Grube St. Andreas, der nach 6 Wochen am 18.05 ohne Ergebnis beendet wurde, zahlte man zum ersten Mai im Kreis Altenkirchen Streikgeld (täglich 2,- RM) an die Streikenden aus. Die Grubenleitung sprach von einem unberechtigten und ohne Nachgabe beendeten Streik. Der dadurch und durch Schachtumbau verursachte Förderausfall musste durch den Ankauf anderer Erze gedeckt werden. Es entstand ein Ausfall von 30 000 RM.
120 Jahre
04.1905. Der im Jahre 1905 angelegte evangelische Friedhof in Wissen ist nahezu voll. Die Amtsversammlung beschloss deshalb am 28. März 1928 von der Fürstlich Hatzfeldt’schen Verwaltung eine Waldparzelle am Alserberg anzupachten und daraus eine Friedhofsanlage zu schaffen. Es wurde die Parzelle Flur 4 Nr. 67 Gemeindebezirk Hövels, groß 1,18,42 ha. angepachtet auf die Dauer von 30 Jahren; Pachtpreis 50,-- Mark pro Jahr. Die planmäßige Errichtung der Anlage ist der Firma Johann Klaas Söhne zu Wissen übertragen. Für die erste Anlage mit Zaun sind 5000,-- Mark in Ansatz gebracht. Die Ingebrauchnahme des Friedhofs wird wahrscheinlich im Frühjahr 1929 erfolgen.
115 Jahre
04.1910. Auf der Schmalspurbahn Alte Hütte-Grube Vereinigung wurden nun auch Betriebsangehörige befördert. An den Erzzug wurden bis zur vier Personenwagen angekoppelt.
100 Jahre
03.04.1925 Mittelhof. Neuer Seelsorger. Das Erzbischöfliche Generalvikariat ernannte Herrn Kaplan Lüdgedume aus Siegburg zum Rektor von Mittelhof.
08.04.1925 Wie wir erfahren haben wird auf der hiesigen Alfredhütte in diesen Tagen ein Hochofen „gestopft“ Der Ofen wird abgebrochen und erneuert werden.
16.04.2025 An diesem Tag brannte die zu den vereinigten Stahlwerken van der Zypen gehörige Kistenfabrik nieder. Es verbrannten neben einem Motor und einer Anzahl Treibriemen 16000 Kisten.
95 Jahre
01.04.1930 Mit dem Neubau der Siegbrücke vor dem Walzwerk wurde gestern begonnen. Man hofft, die Arbeiten in zwei bis drei Monaten durchführen zu können.
11.04.1930. Der Vertrag mit dem Feinblechverband wurde unterzeichnet.
16.04.1930 Jubilar der Arbeit. Ununterbrochen, seit 40 Jahren ist Herr Anton Ebach von hier in den Diensten der Wissener Eisenhütte. Dem Jubilar wurden die verschiedensten Ehrungen und Glückwünsche zuteil.
12.04.1930. Aufgliederung der Vereinigten Stahlwerke AG. Die Werke in Wissen wurden mit anderen Hütten und Walzwerken aus dem Sauerland und Siegerland zur Gruppe „Siegerland“ zusammengefasst. Die Gruben und die Aufbereitung Alte Hütte blieben in die Gruppe „Rohstoffbetriebe der Vereinigten Stahlwerke GmbH“. Mit 190 000 Beschäftigten und 800 Mio. Reichsmark waren sie die das größte europäische Montanunternehmen.
17.04.1930. Weißblechwerk. In dieser Woche ruht der Betrieb vollständig. Während in der kommenden Woche das Werk wieder an allen Tagen arbeitet. Die gesamte Blechindustrie hatte in den letzten Monaten eine schlechte Konjunktur.
23.04.1930. Nisterau. Bei der Rasieren Klingen Schleiferei Niepenberg und Companie stürzte in Folge des heftigen Sturmes vor einigen Tagen ein beladener Wagen der Seilbahn von der Grube Petersbach zur Wissener Eisenhütte ab und fiel in der Nähe des Betriebes, wo sich die Arbeiter des Betriebes in der Pause aufhielten, zu Boden. Glücklicher Weise wurde niemand verletzt.
85 Jahre
04.1940. Übernahm der Betriebsleiter Karl Arnold sen. den 1. Vorsitzenden des VFB Wissen.
16.04.1940. Verstarb Wilhelm Schilling der am 01.05.1911 von Rasselstein kam. Er war Meister im Dressierwerk.
65 Jahre
04.1960. 57 000 to Weißblech, wurden je zur Hälfte elektrolytisch- und feuerverzinnt
20.04.1960. Auf der Jahreshauptversammlung der „HWS“ in Düsseldorf, beendete Dr. Karl Grosse, seine Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender der Hüttenwerke Siegerland AG.
60Jahre
04.1965. Auf dem Sandberg wurde der 30 Meter hohe Stahlbetonturm der als Wendepunkt für die Drahtseilbahn diente maßgerecht gesprengt, mittels 4 kg Amon Gelin. Eines der letzten Wahrzeichen der Alfredhütte. Den Auftrag erhielt eine einheimische Sprengfirma. Der Sandberg ist 254 m ü. N. hoch.
23.04.1965. Fand im Industrie- Club, Düsseldorf, die jährliche Hauptversammlung der Hüttenwerke Siegerland AG. statt.
30 Jahre
28.04.1995 Man lackierte die letzte Weißblech Tafel in Wissen