195 Jahre
05.1831. Nahm man auf der Grube St. Andreas die Arbeit wieder auf, sie hatte für längere Zeit geruht.
165 Jahre
05.1861. Nachdem die Siegstrecke eröffnet wurde, legte man an der Grube Rasselskaute einen Bremsberg mit Gleisen an, ferner eine Siegbrücke und eine Schleppbahn zum Transport der Erze nach Niederhövels-Bahnhof. Sie zählte mit den Hammer Gruben zu den wichtigsten im Siegtal.
160 Jahre
15.05.1866. Ging man auf den Gruben St. Andreas, -Eupel und -Wingertshardt zum Tiefbau über Zur Grube St. Andreas gehörten bis zu 11 Felder
155 Jahre
05.1871. Stellte man in der Alten Hütte 21 500 to Roheisen her.
130 Jahre
29.05.1896. Auf Antrag des Dir. Dr. Hahn beschließt der Aufsichtsrat den mangelhaft gewordenen Ofen auf der Alfredhütte (04.07.) nieder zu blasen und neu zuzustellen. Die Mittel für die Instandsetzung von Gasleitungen und Kanäle waren in einer früheren Sitzung bewilligt worden.
120 Jahre
15.05.1906. Beantragt der Vorsitzende des Aufsichtsrats, das Aktienkapital um 2 000 000 RM zu erhöhen. Für die Neubauten der letzten Zeit und für weiter die in Aussicht genommen werden. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Auf den Gruben Vereinigung und St. Andreas werden zurzeit die Antriebe in elektrische umgebaut. Die erforderliche Energie soll die Zentrale auf der Alfredhütte liefern. Die Kosten des Umbaus ca 300 000 RM.
110 Jahre
01.05.1916 verkehren auf den Eisenbahnstrecke Troisdorf – Siegen die ersten Triebwagen. Seit dem 1. Mai wurde der 8 Uhr Ladenschluss für die Verkaufsstellen eingeführt.
Infolge der Vergrößerung des Walzwerks und der Zuzug einer größeren Anzahl evangelischer Familien musste an der evangelischen Volksschule in Wissen die 3te Lehrerstelle eingerichtet werden.
21.05.1916 feierten die Eheleute Johann Klein und Johanna geb. Krombach zu Schönstein ihre Goldene Hochzeit.
100 Jahre
07.05.1926. Gründung der „Vereinigten Stahlwerke AG.“(Vestag) mit Sitz in Düsseldorf. Der Unternehmenszusammenschluss setzte sich aus vier Gruppen zusammen. Die Rhein- Elbe-Union (Stinnes) mit dem Gelsenkirchener Bergwerksverein, dem Bochumer Verein.
Für Bergbau und Gussstahl- Fabrikation und der Deutsch- Luxemburgische Bergwerks- und Hütten AG. Die Thyssen- Gruppe in Hamborn. Die Phoenix- Gruppe in Düsseldorf mit (Vereinigte Stahlwerke v. d. Zypen ) und die Rheinische Stahlwerke (Rheinstahl) in Duisburg-Meiderich. Mit über 250 000 Beschäftigten und ein Vermögen von 800 Millionen Reichsmark das größte europäische Montanunternehmen. Eine Verbesserung von Wett- bewerbschancen auf dem Weltmarkt, Kostensenkungen und Absatzsteigerung wurden hierdurch erhofft. Wenige Wochen nach August Thyssens Tod am 4. April 1926 wurden große Teile des Thyssen-Konzerns in die Vereinigte Stahlwerke AG eingebracht. Sein Sohn Fritz Thyssen wurde Aufsichtsratsvorsitzender des neuen Konzerns. Der Anteil der Thyssenschen Montanwerke wurden bei Gründung der Vereinigte Stahlwerke AG. mit 26 % des Aktienkapitals von nominell 800 Mio. RM bewertet. Otto Wolff erhielt einen der Stellvertretenden Vorsitze im Aufsichtsrat. Die Gruben und Aufbereitung Alte Hütte wurden in die „Rohstoffbetriebe der Vereinigten Stahlwerke GmbH“ eingegliedert. Die Vereinigten Stahlwerke AG. gaben auch eine Monatsschrift „Das Werk“ heraus. Ab ca. 1920. Der jährliche Bezugspreis für 12 Hefte betrug 10 RM. Beamte, Angestellte und Arbeiter der „Vestag“ erhielten die 12 Hefte zum Vorzugpreis von 8 RM, Einzelheft 80 Pf.
95 Jahre
02.05.1931. Durch die Erweiterung des Weißblechwerkes wurde in Wissen am Alserberg eine neue 110/10KV Umspannanlage vom RWE errichtet. Nach der Inbetriebnahme der Anlage wurde die Eigenversorgung auf der Alfredhütte stillgelegt.
75 Jahre
10.05.1951. In den letzten Tagen fanden 65 Personen im Weißblechwerk einen neuen Arbeitsplatz. 2 200 Arbeiter und Angestellte wurden derzeit beschäftigt. Die Werksleitung informierte das der Auftragsbestand augenblicklich gut sei. Der neu gewählte Betriebsrat bestimmte den alten, auch zum neuen Betriebsobmann, Josef Rödder aus Köttingen.
21.05.1951. Erfolgte für 30 Häuser der Siedlungsgemeinschaft „Morgensonne“ der erste Spatenstich auf dem Alserberg. Nach der Fertigstellung der 30 Sockel wurde ein Sockelfest gefeiert. Dir. Dr. Grosse und Dir. Patt, die als Gäste anwesend waren, stifteten 2Waggons Zement. Von der Alfredhütte die gleichzeitig demontiert wurde, durfte man sich kostenlos Baumaterial holen. Die Siedlungsgemeinschaft "Moselland" errichtete ihre restlichen 10 Häuser.