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Mitteilungsblatt Wissen - Wisserland...mehr wissen!
Ausgabe 25/2026
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Historisches Wissener Kalenderblatt Juni 2026

130 Jahre

03.06 1896 starb hierselbst der frühere Bürgermeister von Wissen Arnold Merttens.

125 Jahre

20.06.1901.Im Aufsichtsrat wurde vorgetragen, dass die Grube Vereinigung einen neuen Kompressor braucht. Es handelte sich um ein neues System, einen Dreizylinder- Verbund zum Preis von ca. 18 000 Mark, dieser wurde bewilligt. Auch brauchte man einen neuen Dampfkessel für die Reserve, die 3 vorhandenen Kessel waren ständig in Betrieb. Es besteht die Notwendigkeit einer neuen Drahtseilbahn von der Grube St. Andreas zur Alfredhütte. Es war früher in Aussicht genommen, die bestehende Verbindung zur Heinrichshütte zu demontieren und zur Herstellung nach dem Alfredofen zu verwenden. Nach einer Prüfung war dies aber nicht empfehlenswert, sollte der Fall eintreten, dass später die Wiederinbetriebnahme der Heinrichshütte nach deren Stilllegung dieser Verbindung sehr wertvoll sein könnte. Die Kosten der neuen Seilbahn sollten ca. 150 000 Mark betragen. Herr Knaff beantragt eine Antriebsmaschine für die Rep.- Werkstatt für 8 000 Mark, die auch bewilligt wurde.

120 Jahre

06.1906. Ende Juni war auf der Alfredhütte ein Winderhitzer zusammengebrochen, die Erneuerung nahm ca. 3 Monate in Anspruch.

30.06.1906. Der ehemalige Oberbürgermeister von Solingen Friedrich Haumann wurde zum Mitglied des Vorstandes als Generaldirektor (bis 1917) gewählt. Eugen v. d. Zypen stiftete aus Anlass seines Austritts aus der Direktion zur Erinnerung seiner 40jährigen Tätigkeit in dem Unternehmen einen Betrag von 80 000 R Mark als „Stiftung Eugen v. d. Zypen“. Ing. Grosse berichtet, dass sich die Fertigstellung Neubauten verzögern und bis Ende des Jahres hinziehen würden. In Wissen wurde ein neuer Hochofenassistent angestellt.

115 Jahre

03.06.1911. starb zu Düsseldorf seine Durchlaucht der Fürst Alfred von Hatzfeldt-Wildenburg. Derselbe wurde am 7. Juni 1911 in der Ahnengruft zu Crottorf beigesetzt.

Sein Nachfolger und Universalerbe ist der Sohn seines Bruders Grafen Paul, der Prinz Hermann von Hatzfeldt-Wildenburg, geb. am 30.06.1867 in Paris.

Er war viele Jahre im Aufsichtsrat und später auch Aufsichtsratsvorsitzender der Wissener Bergwerke und Hütten AG. Auch war er Namensgeber der Alfredhütte.

110 Jahre

10.06.1916. War der festgesetzte Opfer Tag zum Besten der deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen und erbrachte den Betrag von 1200 Mark.

105 Jahre

08.06.1921 fand eine Besprechung der Gemeindemitglieder von Wissen l. d. S. statt, in der Angelegenheit, dem Antrag auf Eingemeindung von Brückhöfe zu Wissen bei zu treten, da tatsächlich jetzt schon die Brückhöfe räumlich wie wirtschaftlich zu Wissen gehöre.

100 Jahre

02.06.1926 Von der Sieg aus der Schule. Ein Lehrer fragt einen „Neuling: „Junge, was willst du werden“ Antwort Arbeitslos.

13.06.1926 feierten die Eheleute Friedrich Frank und Brigitta geb. Reifenrath ihre goldene Hochzeit.

21.06.1926 fand der Volkentscheid über die Fürstenabfindung in der Bürgermeisterei Wissen statt. Gestimmt hatten mit ja 1531, und mit nein 40 Personen. Die Beteiligung an der Abstimmung war verhältnismäßig sehr gering, da sie Personen vom Zentrum und rechts Enthaltung von der Abstimmung empfohlen hatten.

95 Jahre

13.06.1931. Der Gemeindevorsteher von Wissen wurde beauftragt mit dem Vorsteher der Gemeinde Blickhauserhöhe und der Fürstlichen Verwaltung wegen Bau einer Brücke über die Sieg zwischen Siegenthal und Kleehahn zu verhandeln und in einer der nächsten Sitz-ung Mitteilung über die Ergebnisse zu berichten.

17.06.1931. Wissen, das Bedürfnis nach einem ausgebauten Strandbad bestand hier seit langen Jahren, Dem entgegenkommen der Firma Niepenberg (Nisterau) ist es nunmehr zu verdanken, dass unsere Heimat eine Badeanstalt erhält. Die Nister wurde in einer Länge von ca.- 100 Metern und einer Breite von Metern gänzlich ausbetoniert. Dankbar wurde zur Kenntnisgenommen, daß die Firma sich wiederholt für die Allgemeinheit einsetzt.

80 Jahre

06.1946. Ab Juni mussten alle Anfragen und Auskünfte über Herrn Cdt. Ferrieux Siderurgie Mines, Werk Rasselstein/ Neuwied geleitet werden. Dort hatte das zuständige französische

Militär- Büro seinen Sitz.

06.1946. Ab Sommer verkehrte ersatzweise eine Lok vom Weißblechwerk auf der wieder hergestellten eingleisigen Strecke zwischen Niederhövels und Etzbach.

75 Jahre

05.06.1951. Schwerste Verbrennungen durch eine Stichflamme zog sich Motorenwärter Josef Brühl aus Birken zu, als er im Weißblechwerk einen Hochspannungsmotor einschaltete.

07.06.1951. Nach und nach stahl ein Arbeiter aus dem Weißblechwerk 232kg unedles Metall. Der Täter war schon 28 Jahre im Werk beschäftigt, ihm wurde fristlos gekündigt. Das gleiche Schicksal ereilte seinen Bruder der 42kg Metall entwendet hatte.

Horst Rolland, Arbeitskreis Walzwerk