Die Stadt- und Feuerwehrkapelle begleitete den Gottesdienst musikalisch
Der Gottesdienst am Ehrenmal war gut besucht.
Pfarrer Kürten segnete die Floriansfigur.
Landrat Dr. Peter Enders (Mitte) überbrachte die Grüße der kommunalen Familie.
Prominente Unterstützung erhielt das Orchester durch den Vorsitzenden des Kreismusikverbandes.
Freuten sich über die gelungene Veranstaltung (Veranstalter und Gäste): PHK Peter Schade (PI Betzdorf), Landrat Dr. Peter Enders, BKI Björn Jestrimsky (Kreis AK) Alexandra Reifenrath (Vorsitzende Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen), Marcus Franke (Leiter PI Betzdorf), Bürgermeister Berno Neuhoff (VG und Stadt Wissen).
Ein Blick von der Drehleiter der Feuerwehr.
Eine Übung der Jugendfeuerwehr der VG Wissen bildete nachmittags einen weiteren Höhepunkt.
Die Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen und der Kreisfeuerwehrverband Altenkirchen hatten zu den Jubiläumsfeierlichkeiten am Samstag (13. Juni) in den Mehrgenerationenpark Wissen eingeladen. Die Kapelle feiert ihr 125-jähriges Bestehen und der Verband kann auf 50 Jahre Tätigkeit für die Freiwilligen Feuerwehren zurückschauen.
Der Florianstag begann um 11 Uhr mit einer Messe, die Pfarrer Martin Kürten zelebrierte. Im Verlauf der Messe ging Kürten auf die Verbundenheit von Kirche und Ehrenamt ein. Die erste Unterkunft der Freiwilligen Feuerwehr Wissen befand sich im Glockenturm der Kirche und zeigte bereits in den frühen Jahren die Verbundenheit, so Kürten weiter.
Der letzte Brand in dem Gotteshaus (10. Februar 2023) forderte die Einsatzkräfte sehr, so Kürten. Für euren Einsatz möchte ich mich nochmals bedanken. Er habe, so der Pfarrer, eine Figur des Hl. Sankt Florian, der der Schutzpatron der Feuerwehrleute ist, beschafft, um diese in der Kirche aufzustellen. Dies soll den Dank und die Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute zeigen. Im Rahmen der Messe segnete Pfarrer Kürten die Figur und alle Anwesenden.
Gäste aus Hilfsorganisationen und Politik waren nach Wissen gekommen
Nach der Messe konnten Alexandra Reifenrath für die Stadt- und Feuerwehrkapelle und Volker Hain, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, neben zahlreichen Besuchern aus den Feuerwehren auch Vertreter aus der Politik begrüßen. Landrat Dr. Peter Enders war ebenso nach Wissen gekommen, wie der heimische Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Reuber. Die Polizeiinspektion Betzdorf, zu der auch die Polizeiwache Wissen gehört, wurde durch Marcus Franke und Peter Schade vertreten. Der Bürgermeister von Verbandsgemeinde und Stadt Wissen, Berno Neuhoff, konnte sich mit den Organisatoren über viele Teilnehmer freuen. Aus den Feuerwehren waren der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Björn Jestrimsky, die Wehrleitung der VG-Wissen sowie weitere Führungskräfte anwesend.
Die Möglichkeit für einen Blick hinter die Kulissen bot die Ausstellung
Neben Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Wissen - es wurden die Drehleiter (DL) und ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) gezeigt - waren weitere Akteure aus der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr erschienen. Das Deutsche Rote Kreuz zeigte einen Gerätewagen (GW) Das Technische Hilfswerk (THW) war ebenfalls mit zwei Fahrzeugen angereist. Die Facheinheit Rettungshunde und Ortungstechnik (RHOT) aus Hamm/Sieg informierte die Besucher über ihre Arbeit. Die Polizei zeigte an ihrem Stand die Ausrüstung für die Beamtinnen und Beamten und beantwortete viele Fragen zum Beruf.
Am Nachmittag zeigte die Jugendfeuerwehr mit einer kleinen Übung ihr Können. Während des Tages konnten sich die Besucher über die Musik der unterschiedlichen Formationen der Stadt- und Feuerwehrkapelle freuen. Beim Auftritt des Kids- und des Jugendorchesters erhielten die Aktiven prominente Unterstützung. Der Vorsitzende des Kreismusikverbandes, Dr. Matthias Reuber, musizierte mit den Jugendlichen gemeinsam.
Dank an die Unterstützung
Alexandra Reifenrath und Volker Hain bedankten sich bei allen Unterstützern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren der VG übernahmen den Service, wobei sie zeitweise vom Bürgermeister unterstützt wurden. Beide bedauerten, dass an diesem Tag zahlreiche Veranstaltungen in der Umgebung stattfanden, was, bei besserer Kommunikation, hätte vermieden werden können. Ob ein solcher Tag ein fester Bestandteil in der Terminplanung werden wird, bleibt abzuwarten.