König Kevin I. (Kostka), Königin Sarah, die Hofstaatspaare und die Jungmajestäten feierten mit zahlreichen Gästen ein stimmungsvolles Schützenfest in Schönstein.
Abschluss am Montag in der Dorfmitte
Dirigentin Königin Sarah
Verleihung der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille: v. l. Ehrenlandesstadtführer Claus Behner, Mathias Groß, Karl-Heinz Henn, Alexandra Reifenrath, Berno Neuhoff
König Kevin I. (Kostka) und Königin Sarah feiern mit Hofstaat, Jungmajestäten, Bruderschaften und vielen Gästen ein rundum gelungenes Festwochenende
Drei Tage lang stand Schönstein vom 27. bis 29. Juni ganz im Zeichen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1402 vom Heister zu Schönstein. Nach dem letzten Ausmarsch am Montagabend fiel das Fazit durchweg positiv aus: Das Schützenfest 2026 war geprägt von hervorragender Stimmung, starker Beteiligung, guter Organisation und einem Königspaar, das die Freude über dieses Fest von Beginn an sichtbar machte.
Im Mittelpunkt standen König Kevin I. (Kostka), seine Königin Sarah und der gesamte Hofstaat. Ob beim Zug zum Festzelt, bei den Begegnungen mit Gästen und befreundeten Vereinen oder auf der Tanzfläche: Die Majestäten und ihr Gefolge präsentierten sich bestens aufgelegt, nahbar und mitreißend. Gerade diese spürbare Freude des Königspaares und des Hofstaates prägte die Atmosphäre des Festwochenendes und steckte viele Besucherinnen und Besucher an.
An der Seite des Königspaares standen die Hofstaatspaare Volker und Sabine Schneider, Celine Schneider und Robin Jechalik, Luis Schneider und Marleen Brenner, Axel und Silvia Schneider, Felix Schneider und Nele Gilg, Stefan und Susanne Morgenschweis, Sebastian Quint und Laura Nell, Daniel Stiefel und Carina Marciniak, Luca Link und Alena Pees, Steffen Zentner und Sabine Müller, Marvin Gerlach und Luna Kiss sowie Philipp und Mandy Neumann.
Besonders erfreulich war auch das Mitwirken der jungen Majestäten. Bambiniprinz Pepe Hartmann, Schülerprinz Mattis Seibert und Jungschützenkönig Adam Kleine waren fest in das Programm eingebunden und bereicherten die Auftritte der Bruderschaft. Sie zeigten, dass Tradition in Schönstein nicht nur bewahrt, sondern lebendig weitergegeben wird.
Eine besondere Herausforderung stellten am Samstag und Sonntag die hohen sommerlichen Temperaturen dar. Die Schützenbruderschaft reagierte darauf umsichtig und verantwortungsvoll. Am Sonntag wurde der Festzug verkürzt, zudem wurde an vielen Stellen Wasser zur Verfügung gestellt. Diese Maßnahmen wurden von Teilnehmenden und Gästen dankbar angenommen und trugen dazu bei, dass die Umzüge trotz Hitze sicher, geordnet und mit guter Laune durchgeführt werden konnten.
Der Festzug am Sonntag wurde zu einem eindrucksvollen Bild der Verbundenheit. Neben den eigenen Schützenbrüdern und Jungschützen beteiligten sich zahlreiche Abordnungen sowie Majestäten samt Hofstaaten der benachbarten Bruderschaften aus Gebhardshain, Mudersbach, Selbach und Honigsessen sowie des Wissener Schützenvereins. Die hervorragende Beteiligung aus den eigenen Reihen und aus der Nachbarschaft unterstrich einmal mehr den hohen Stellenwert des Schönsteiner Schützenfestes in der Region.
Zu den festlichen und zugleich besonders würdevollen Momenten gehörte die Ehrung von Schützenoberst Mathias Groß von der Schützenbruderschaft Schönstein sowie Karl-Heinz Henn vom Schützenverein Wissen. Alexandra Reifenrath und Claus Behner überreichten ihnen die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille, die höchste Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbandes für Personen, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören. Gewürdigt wurden damit das besondere Engagement und die enge Verbundenheit mit der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen sowie das verlässliche Miteinander von Feuerwehrmusik, Schützenwesen und örtlichem Ehrenamt.
Ein weiterer Höhepunkt war das eindrucksvolle Höhenfeuerwerk am Samstagabend. Das effektvolle Feuerwerk wurde fachmännisch von Steffes-Ollig Feuerwerk durchgeführt und von den notwendigen Sicherungsmaßnahmen begleitet. Viele Gäste nutzten den Abend, um das Festzelt und das Gelände rund um das Schützenfest zu besuchen, bevor DEPÄNZ und die weitere musikalische Unterhaltung für ausgelassene Stimmung sorgten.
Auch musikalisch hatte das Festwochenende viel zu bieten. Eine tragende Rolle übernahm die Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen als Festmusik. Bereits am Samstag gab sie in der Schlossfreiheit Schönstein zum Auftakt des Schützenfestes ein Standkonzert, begleitete an den Festtagen die jeweiligen Antreten und Märsche und bereicherte insbesondere den Ausmarsch am Montag sowie den Abschluss in der Dorfmitte. Beim Festzug am Sonntag wirkten zudem die Bergkapelle Birken-Honigsessen und der Musikverein Steinebach als Marschkapellen mit. Beide sorgten im Anschluss mit ihren Auftritten im Festzelt ebenso für beste Unterhaltung wie die Dancing Band Sunshine (Sonntag&Montag) und die Band DEPÄNZ (Samstag).
Der Montag begann mit einem gut besuchten Frühschoppen, der sich schnell zu einem stimmungsvollen Abschluss des Festwochenendes entwickelte. Die "Dicke Backen" der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen unterhielt das Festzelt bestens. Für einen besonders heiteren Moment sorgte Königin Sarah, die der spaßigen Einladung der Musiker folgte und ihre Fähigkeiten als Dirigentin unter Beweis stellte. Der spontane Einsatz wurde mit viel Applaus und Lachen aufgenommen.
Den Höhepunkt des Montags bildete schließlich der gemeinsame Auszug mit abschließender Parade und Tanz in der Dorfmitte. Auch hier beteiligten sich erneut zahlreiche Feiernde, sodass das Schützenfest einen würdigen, fröhlichen und gemeinschaftlichen Abschluss fand. Der Ausklang zeigte noch einmal, was das Fest ausmacht: Tradition, Musik, Freundschaft, Ehrenamt und die Freude daran, gemeinsam zu feiern.
Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1402 vom Heister zu Schönstein e. V. dankt allen Schützen, Jungschützen, Majestäten und Hofstaaten, allen Helferinnen und Helfern, Sponsoren und Unterstützern sowie Festwirt MyDearCaptain (Tobias Link). Ein weiterer Dank gilt allen beteiligten Bands, Kapellen und Musikvereinen, den Sicherheits- und Ordnungskräften sowie den Gästen aus Schönstein und der gesamten Region. Ohne dieses breite Engagement wäre ein solch erfolgreiches Schützenfest nicht möglich.