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Mitteilungsblatt Wissen - Wisserland...mehr wissen!
Ausgabe 34/2026
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Historisches Wissener Kalenderblatt August 2026

175 Jahre

16.08.1851. Begann die Köln-Mindener Eisenbahngesellschaft mit den Planungsarbeiten für den Bau einer Bahnstrecke von Deutz über Wissen nach Gießen.

160 Jahre

03.08.1866 verstarb der I. Beigeordnete der Bürgermeisterei, Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Rektoratsschule, Herr Gruben- und Hüttenverwalter Christian Schmitz. – In ihm betrauerte die ganze Bürgermeisterei den Verlust eines biederen, eines allgemein geliebten Mannes und eines verdienten, für das Gemeinwohl stets tätig und auf das Beste interessiert gewesenen Beamten. Der Verstorbene hatte allein einen großen Anteil bei der Gründung der Rektoratsschule, bei der Erbauung des Schulgebäudes damit an der festen Begründung des Institutes, sondern auch von Anbeginn an bis kurz vor seinem Ende stets mit regesten Eifer im Interesse der Schule mitgewirkt.

Der Bürgermeister Rohr

27.08.1866 verstarb zu Schönstein der dortige Vikar Roman Franz Ant. Jos. Brixius in einem Alter von 75 Jahren.- 44 Jahre hatte er als treuer Priester in der Pfarrei Wissen gewirkt. Schon hatte sich die ganze Pfarre auf sein 50jähriges Priesterjubiläum gefreut, dass er den kommenden 1. März feiern sollte, als eine Krankheit seinen Tod herbeiführte. Geboren war derselbe am 11, Dezember 1791.

Der Bürgermeister Rohr

155 Jahre

Am 31.08.1871 traf von Altenkirchen kommend zur Spendung des heiligen Firm Sakramentes der Herr Erzbischof Paulus Melchers von Coeln hier ein, nachdem derselbe durch den Unterzeichnenden und die beiden Beigeordneten bereits zu Roth begrüßt und empfangen war und der zu Wissen fahrenden Prozession entgegen geleitet worden. Der Ort Wissen hatte sich auf das Festlichste geschmückt. Am 01.September erhielten 750 Firmlinge das Sakrament der Firmung.

110 Jahre

Der 12.08.1916 brachte hohen Besuch. Zur Besichtigung des Walzwerks und der Alfredhütte trafen an diesem Tage der Handelsminister von Sydow in Begleitung des Regierungsreferendars von Neuhaus, des Oberberghauptmanns Kummer aus Bonn, des Geheimrats Lühl aus Koblenz und des Gewerberats Markstatler aus Neuwied hier ein. Die Besichtigung dauerte etwa 2 Stunden.

100 Jahre

01.08.1926.Oberingenieur Gustav Hundt (1892- 1985) wurde Walzwerkschef im Weißblech- werk. Dir. Generotzky hatte sich persönlich für dessen Anstellung bemüht. Bis dahin war er im Fein- und Weißblechwerk Hüsten im Sauerland tätig. Das Werk gehörte zur Gelsen-kirchener Bergwerks AG.

Am 14.08.1926 brannten morgens die uralten 4 Scheunen an der Maarstraße ab.

85 Jahre

25.08.1941. Und am 19.09.1941. Kamen die ersten Lazarettzüge mit verwundeten Soldaten im Bahnhof an. Hier kamen die Krankenplateauwagen des Weißblechwerkes und der Brauerei zum Einsatz.

70 Jahre

13.08.1956. Auch in diesem Jahr unternahm das Weißblechwerk für seine Jubilare eine Ausflugsfahrt, an der etwa 120 Personen teilnahmen. Die Fahrt führte an verschiedene Orte am Rhein. Längere Zeit verblieb man in Linz. Unter den Teilnehmern waren Generaldir. Dr. Grosse, Arbeitsdir. Kerkmann, Betriebsleiter Obering. Schneider, der kaufmännische Leiter Münker, sowie Mitglieder des Betriebsrats. Allen Teilnehmern hatte der Ausflug gut gefallen.

08.1956. Begann man mit den Beton- und Schachtarbeiten für die Bandverzinnung. Zur Erstellung der Fundamente waren umfangreich Abbrucharbeiten erforderlich, da diese bis zu 10,50 m tief, teilweise bis unter dem Wasserspiegel der Sieg lagen. Die Abbruch- und Betonarbeiten führte die Firma Völker & Dücker aus Düsseldorf aus.

65 Jahre

08.1961.Die Rangierloks im Werk Wissen wurden mit UKW-Funksprechgeräten ausgestattet. Die Zentrale befand sich im Raum der Bahnwaage (Lokschuppen). Durch die neue Anlage wurde so mancher Leerkilometer zur Waage gespart.

08.1961. Erklärte der Vorsitzende der Hoesch AG. Dr. Willi Ochel dem „Handelsblatt“ dass ein wesentlicher Teil der Erzgruben in der BRD, weil die Förderung zu kostspielig sei, stillgelegt werden sollen.

22.08.1961. Die Straße 17/18 und 19/20 im Duo- Warmwalzwerk stellten ihre Walzungen ein. In diesem Jahr wurden noch 30 000 to warm gewalztes Feinblech erzeugt. Seit Bes-tehen des Weißblechwerkes wurden 3 320 000 to Blech gewalzt. Die Belegschaft wurde um weitere 400 auf 825 Mann verringert. Im Volksmund nannte man das Warmwalzwerk auch " Knochenmühle". Ende des Jahres wurde auch der Sattlereibetrieb eingestellt.

60 Jahre

29.08.1966. Bei Stemmarbeiten an Walzgerüst I, für den Einbau einer Stützwalzenausbauvorrichtung wurden alle 4 Kabel zu den Mess- und Vergleichsköpfen beschädigt.

Horst Rolland, Arbeitskreis Walzwerk