Einsatzwagen Feuerwehr: Freiwillige Feuerwehr Wissen,
Die Suche nach einem seit Donnerstag vermissten 90-jährigen ist am Samstag leider mit einer traurigen Gewissheit zu Ende gegangen. Der sehr bekannte und beliebte ehemalige Schulhausmeister der Grundschule Wissen wurde am Samstagnachmittag tot auf einem Grundstück unweit des Seniorenzentrums gefunden. Der Unglücksfall hat in der Bevölkerung große Anteilnahme ausgelöst.
Zuvor hatten Feuerwehr, Polizei und Hundestaffeln am vergangenen Donnerstag und Freitag intensiv und systematisch nach dem vorerkrankten 90-Jährigen gesucht. Rund 100 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Wissen sowie der Polizei waren im Einsatz. Das Stadtgebiet sowie das Umfeld des Seniorenzentrums wurde Donnerstag und Freitag Nacht über etwa zwölf Stunden engmaschig abgesucht.
Zusätzlich kamen Suchhunde, Flugdrohnen mit Wärmebildkameras aus Berod und Rosenheim sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Suche wurde bis nach Mitternacht fortgeführt, ohne dass zunächst eine Spur des Vermissten gefunden werden konnte.
Besonders tragisch ist, dass sich der spätere Fundort im Bereich eines bereits abgesuchten Bereiches befand. Dennoch konnte der Vermisste bei der intensiven Suche dort nicht entdeckt werden.
Wehrleiter Stefan Deipenbrock erklärt: „Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte und die Polizei haben nach bestem Wissen und Gewissen alles abgesucht, Menschen angesprochen und auch technisch wurde die Suche von Feuerwehr und Polizei bestmöglich unterstützt. Selbst die angeforderten Mantrailer-Suchhunde der Feuerwehr Siegen konnten leider keine eindeutige Spur aufnehmen. Trotz einer engmaschigen und intensiven Suche lässt sich ein solcher tragischer Ausgang leider nicht immer ausschließen.“
Nachdem die Suche in der Nacht beendet worden war, gab es zusätzlich noch eine private Initiative von Freunden und Angehörigen zur Suche.
Bürgermeister Berno Neuhoff sagt: „Am Tod unseres lieben und in Wissen sehr bekannten ehemaligen Schulhausmeisters nehmen viele Wissener Bürgerinnen und Bürger Anteil. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und der Familie. Ich bin froh und dankbar, so schwer der Anlass auch ist, dass nun Gewissheit besteht und der Vermisste gefunden wurde. Danken möchte ich auch den Familienangehörigen und Freunden, die sich am Samstag nochmals privat auf die Suche gemacht hatten.“
Neuhoff würdigte zugleich den großen Einsatz der ehrenamtlichen Wehrleute, aller Einsatzkräfte und der Polizei: „Die Suche war intensiv, systematisch und sehr aufwendig. Es wurde mit großem personellem und technischem Aufwand alles unternommen, was möglich war. Auch wenn die Suche zunächst nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat, haben Feuerwehr, Polizei und weitere Einsatzkräfte alles Menschenmögliche getan. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften sowie den Angehörigen und Freunden, die gesucht haben.“