Vor 215 Jahren
31.10.1809. Übertrug Freiherr Friedrich Mauritz von Brabeck die Hütte und die in Wildenburgischen gelegenen Berg- und Hüttenwerke dem Bergdirektor August Wilhelm Schloenbach aus Olpe. Er ließ auch die ersten Röstöfen bauen.
Vor 140 Jahren
18.10.1884-90. Wurde ebenfalls die Alfredhütte von der allgemeinen Krise nicht verschont, sie wurde vorübergehend stillgelegt. Die Alte Hütte blieb mit beiden Öfen in Betrieb, arbeitete aber stets mit Verlust. Tägliche Produktion von 40 to, rettete die Gesellschaft vor dem Ruin. Das erzeugte Spiegeleisen ging vor allem nach Nordamerika. 1883 waren die beiden Öfen der Alten Hütte noch modernisiert worden.
Vor 130 Jahren
10.1894. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden von 8.200 Mark konnte der Kapellenbau-verein Mittelhof bereits einen Bauplatz für einen Kapellenbau erwerben. Am 15. Juli 1897 konnte die neue Kapelle feierlich eingesegnet werden.
14.10.1894. Wurde das aus dem vormaligen Friedrich Merttens’schen Hause zu Brückhöfe gänzlich umgebaute und zu einem Prachtbau hergestellte Feierabend – und Erholungs- haus „Friedheim“ unter einer sehr großen Beteiligung von Festgenossen sowie der Spitzen der Kreis- und Kommunalbehörden durch den Herren Superintendenten Küpper aus Witten/Ruhr feierlich eingeweiht und eröffnet.
Der Bürgermeister Rohr
Vor 120 Jahren
10.1904. Die neue Gasanstalt konnte in Betrieb genommen werden.
19.10.1904. Die Handelsgesellschaft Otto Wolff wurde gegründet. Dieser Name wird noch in die Geschichte des Weißblechwerkes eingehen.
25.10.1904. In Selbach wurde eine Fernsprechstelle errichtet, die seit diesem Tage im Betrieb ist.
Vor 110 Jahren
01.10.1914. Trat an der evgl. Schule, Wilhelm Reck in den wohlverdienten Ruhestand.
Vor 100 Jahren
In der Nacht vom 8.10 auf den 9.10.1924 verunglückten bei einem schweren Grubenunglück auf der Grube Friedrich der Vorarbeiter Joseph Bockheim aus Grube Eisengarten und der Schlosser August Achenbach aus Mittelhof tödlich. Sie waren in einer Tiefe von 350m bei der halbjährigen Revision, 80m in die Tiefe gestürzt.
Vor 95 Jahren
18.10.1929. Neue Busverbindung Gebhardshain Walzwerk - Wissen
Wissen. 22.10.1929. Das hiesige Gaswerk konnte das 25.-jährige Bestehen feiern. Die damals geschaffene Anlage hat sich bis heute bewährt und verdient zu diesem Jubiläum des Bestehens anerkennende Anteilnahme der Gemeinde. Das erste Zeichen nach außen war das ersetzen der Petroleum – Straßenlampen durch etwa 70 Gaslampen, der Anfang einer modernen Beleuchtung für Wissen.
24.10.1929. Börsenkrach in New York – Beginn der Weltwirtschaftskrise
Vor 90 Jahren
01.10.1934. Bekam das Weißblechwerk eine neue Betriebsordnung. Führer des Betriebs war Ludwig Patt. Arbeitervertretung war der Vertrauensrat, dem ein Vertrauensmann Vorstand.
09.10.1934. Die Erlaubnis wurde erteilt, für die Inbetriebnahme des neuen Anschlussgleises im Weißblechwerk. Die Kosten für die Herstellung betrugen 10 000 RM.
23.10.1934. Verstarb August Löcher, er war vor und während der Bauzeit des Weißblechwerkes die rechte Hand von Wilhelm Krämer. Am 18.05.1911 trat er in Köln/Deutz als Konstrukteur für die Weißblechanlagen ein.
Vor 80 Jahren
06.10.1944. Siedelte Dir. Karl Grosse mit Ehefrau und Kinder von Köln/Deutz nach Schönstein über, wo er zunächst eine Bleibe im dortigen Schloss fand. Sein alter Wohnsitz in Köln/Deutz sollte noch bei einem Luftangriff vollständig zerstört werden.
Vor 70 Jahren
01.10.1954. Paul Krämer aus Pracht wurde zum Leiter des Lohnbüros ernannt.
15.10.1954. Werksmeister Heinrich Langenbach aus Öttershagen konnte im Weißblechwerk sein 40jähriges Jubiläum begehen. Von 1914 - 18 arbeitete er zunächst als Schmierer, Abnehmer und Walzer im Dressierwerk, wurde dann Vorarbeiter in der gleichen Abteilung und am 01.09.1948 Werksmeister.
15.10.1954. Für alle Werke und die Hauptverwaltung der HWS AG. gab es neue Werksausweise.
22.10.1954. Ende des Jahres konnte Dir. Dr. Erich Schauff auf eine 25jährige Tätigkeit im Dienste der HWS AG. zurückblicken. Wegen seiner Verdienste um den Werkschor wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft übertragen.
Vor 60 Jahren
15.10.1964. Konnte Heinrich Langenbach aus Oettershagen auf eine 50jährige Tätigkeit im Weißblechwerk zurückblicken. Von 1914- 28 wurde er als Schmierer, Abnehmer und Walzer im Dressierwerk eingesetzt. In der gleichen Abteilung bis 1948 als Vorarbeiter und als Meister bis 1961. Die letzten 3 Jahre war er als Platzmeister tätig.