165 Jahre
02.1859. Nahm Wilhelm Meurer Kontakt zum Kölner Industriellen Bessemer auf. Auf dessen Rat verkaufte Meurer nach England, das da noch unbekannte Spiegeleisen.
06.02.1894. Wurde eine gemeinsame Verkaufsstelle für sämtliche Roheisensorten der Siegerländer Hütten eingerichtet. Zunächst auf die Dauer von 2 Jahren.
125 Jahre
02.1899. Ofen II der Alten Hütte wurde angeblasen.
02.1899. Die Schlacken- Seilbahn der Alfredhütte konnte die Menge der anfallenden Schlacke nicht mehr wegschaffen. Während der Bauphase sollte der anfallende Schlackensand direkt in die Waggons verladen werden, damit der Transport auf der Hütte vereinfacht wurde. Ein Kredit wurde bewilligt in Höhe von 12 000 Mark für 2 Taschen zur leichteren Beladung der Gichtwagen und 10 000 Mark zur Beschaffung einer Reservepumpe auf der Alfredhütte.
02.1899. Neuer Betriebsleiter auf der Heinrichshütte in Hamm wurde Herr Brosius, der bisher bei der Firma Karl v. Born beschäftigt war und Ing. Schilling ablöste.
120 Jahre
29.02.1904. Gründete man in Deutschland den Stahlwerksverband, als Aktiengesellschaft mit Sitz in Düsseldorf. Er war ein Verkaufssyndikat, das den Absatz übernahm. Zunächst waren es 28, dann 31 Mitglieder von denen Thyssen und Krupp die Größten waren.
115 Jahre
02.1909/10. In das ablaufende Geschäftsjahr kam allmählich Gesundung für das Wirtschaftsleben. Die Gesellschaft beschloss die Herstellung eines Querschlages von der Grube Vereinigung zur Grube Wingertshardt. Die Fertigstellung dieser Verbindung erwartete man in 3-4 Jahren. Auf der Grube Petersbach wurde die Röstofenanlage um 6 Ofen vergrößert. Ofen III der Alfredhütte und Ofen V der Heinrichhütte standen das ganze Jahr hindurch unter Feuer. Ofen IV der Alfredhütte wurde am 03.02.1910 wieder ausgeblasen. Die elektrische Zentrale wurde erweitert. Durch den vermehrten Raumanspruch kam es zu Umfangreichen Änderungen an der Schlacken Transportanlage.
1909/13. Hatte man die 1873 und 1885 angeschafften Lokomotiven der Schmalspurbahn
(Alte Hütte- Grube Vereinigung) durch 3 stärkere Loks der Firma Jung, Kirchen ersetzt.
05.02.1909. Führte die Sieg und ihre Nebenflüsse wieder einmal Hochwasser. Stark betroffen war der Ortsteil Brückhöfe, durch den Bröhlbach (damals noch Hüttenbach) und Wisserbach. Dem Sägewerk Johann Hombach schwammen Teile des Holzlagers Siegabwärts. Viele Brücken an der Sieg wurden durch das Hochwasser zerstört, darunter auch die Eisenbahnbrücke in Herchen.
110 Jahre
28.02.1914. Fand die Gründungsversammlung für den VfB Wissen im Lokal Strucks statt. Treibende Kräfte zur Gründung des Vereins waren unter anderem, 2 Neubürger von Rhein und Saar die im neuen Weißblechwerk Arbeit gefunden hatten.
100 Jahre
Wissen, 1. Februar. (Von Alfredhütte und Walzwerk) An den letzten Tagen ist der Betrieb auf der Hütte und dem Walzwerk derart aufgenommen worden, dass etwa 90 Prozent der Arbeiter wieder beschäftigt sind. Dass die Arbeiter durch diese Maßnahme in lohnenden Verdienst kommen, kann nur freudigst begrüßt werden.
02.1924. Zeitweise wurde sogar der Plan gefasst, in Wissen ein Stahlwerk mit Platinwalz-werk zu erbauen. Für den Bau des Werkes wurden 60 Millionen Mark bereitgestellt. Als Standort wurde das Gelände östlich des Weißblechwerkes angekauft. Auch eine neue Brücke für die Werkbahn über die Sieg wurde geplant. Durch die Ruhrkämpfe gab es Schwierigkeiten mit der Reichsbahn-Direktion in Frankfurt/Main. Die Angelegenheit wurde vertagt, bis die Ruhrkämpfe beendet wären.
02.1934. Der Bahnkörper der Reichsbahnstrecke Köln/ Deutz- Gießen im Frankenthal wurde für ein drittes Aufstellgleis verbreitert. Durch die Erweiterung musste die Unterführung auf der Weißblechwerkseite um 2,5 m verlängert werden.
85 Jahre
17.02.1939. Verstarb Peter Schaback der am 01.04.1911 von Oberschlesien ins Weißblechwerk kam. Unter seiner Leitung wurden verschiedene Umbauten im Weißblechwerk durchgeführt. Am 01.01.1934 ging er in den Ruhestand.
70 Jahre
02.1954. Im Weißblechwerk kam es durch den starken Frost zu beträchtlichem Gasmangel. Auch in frühen Jahren gab es bei strengen Wintern einen solchen Engpass, das Werk ist wie bekannt, an die Ferngasleitung aus dem Ruhrgebiet angeschlossen. Es mussten schon in einigen Abteilungen Feierschichten eingelegt werden. Durch den starken Frost war auch die Sieg an zahlreichen Stellen zugefroren.
60 Jahre
21.02.1964. Kam das Ende für die Grube Eupel. Über 6 Millionen Tonnen Erz wurden allmählich vom Wasser überflutet. Für knapp 350 Bergleute war es die letzte Schicht. Zuletzt lag die monatliche Förderung bei ca. 16 500 to.
28.02.1964. Die Zentralaufbereitung Alte Hütte legte man Still. Sie hatte in ihrer besten Zeit eine Leistungsfähigkeit von etwa 30 000 to monatlich.