Aufgrund der anstehenden Wahlen der Landrätin oder des Landrats muss die Bücherei leider Freitag, den 28. August, geschlossen bleiben. Wir bitten um Verständnis.
Wally Lamb: Solange der Fluss wartet
Corby Ledbetter ist am Ende. Erst verliert der junge Vater von Zwillingen seinen Job. Als sich eine heimliche Sucht einschleicht, droht seine Ehe zu zerbrechen. Und dann geschieht eine so schwerwiegende Tragödie, dass es die Familie zerreißt.
Nach der Verurteilung zu einer Haftstrafe kämpft Corby im Gefängnis ums Überleben. Er erfährt grausame Gewalt, aber auch kleine Gesten von Güte und elementare Verbundenheit. Getragen von Freundschaften und dem unerschütterlichen Glauben seiner Mutter an ihn, beginnt Corby, die Grenzen seiner Gefangenschaft zu überwinden. Er hofft, dass Gnade und Versöhnung vielleicht noch möglich sind. Aber können diejenigen, die er liebt, ihm seine Schuld je verzeihen?
Annika Büsing: Magisch
Magisch ist zurück. Natürlich in dem Haus hinter dem Knallerbsenwall, natürlich mit einem Job, der nicht ganz legal ist, natürlich mitten in der flirrenden Hitze des Spätsommers. Und alles fühlt sich an wie in ihren besten Zeiten, als Marie und Magisch erst enge Freunde und dann die erste Liebe wurden. Mehr als fünfzehn Jahre sind vergangen, und jetzt sitzen sie unten am Feldweg bei der Pferdekoppel im Schatten der Büsche und trinken Fanta-Korn, als wären sie nie weg gewesen. Doch Andi, Maries Bruder, ist auch noch da, war tatsächlich nie weg, ist mittlerweile in der Partei und noch immer gefährlich. Als Magisch bedroht wird, ist für Marie der Zeitpunkt gekommen, die Frage nach der Brandmauer in der eigenen Familie neu zu stellen.
Rüdiger von Fritsch: Die Geschichte in mir
Rüdiger von Fritsch blickt auf eine lange Karriere als Diplomat im Auswärtigen Amt zurück. In den 80er-Jahren war er in der deutschen Botschaft in Warschau dafür zuständig, den Kontakt zur illegalen demokratischen Opposition zu halten. In den 90ern bereitete er die EU-Osterweiterung mit vor. Er war Botschafter in Warschau und in Moskau. Seine Einblicke in die russische Gesellschaft und den Neo-Imperialismus Putins hat er in Büchern geschildert, die zu Bestsellern wurden.
Sein neues Buch erzählt die Geschichte seiner Familie: von der Großmutter, die noch den russischen Zarenhof kennenlernte, bis zu den gefallenen Brüdern seiner Eltern. Von Großonkel Werner von Fritsch bis zu seinem Vater Thomas, der bis zu seinem Tod im Bann des Nationalsozialismus stand. Rüdiger von Fritsch sollte das sein Leben lang beschäftigen.
Die »Geschichte in mir« ist ein eindringliches und bewegendes Zeugnis, wie wichtig es ist, über Verlust und Entwurzelung, über Schuld und Verstrickung auch in der eigenen Familie zu sprechen.