Karte Nisteraue, etwa um 1820
Karte Nisteraue, etwa um 1880 mit „rot“ verlegter Nister
Nister vom Wanderweg aus: Vorschlag SNU: Verlegung Nister in den „blau“ skizzierten Bereich, Altwasser im jetzigen Nisterbachbett; Vorschlag Verbandsgemeinde Hachenburg: Zustand belassen
Ausgangslage: die Nister wurde vermutlich vor Jahrhunderten begradigt. Um 1850 erfolgte stellenweise auf etwa 700 m Länge eine Verlegung der Nister an den nördlichen Rand der Aue:
Die Planung der SNU zur Renaturierung der Nisteraue unterhalb Kloster Marienstatt ist hier abzurufen:
https://snu.rlp.de/projekte/naturnahe-auen/planungsunterlagen#c33813
=> Die Planungsunterlagen finden Sie hier:
https://snu.rlp.de/fileadmin/snu/3_Projekte/18_Nisteraue/Dokumente/SNU_BfS_EGL_Gesamt_Planung_OEA_neu.pdf
Planung SNU:
Alternativvorschlag Verbandgemeinde Hachenburg:
hellblau: Verlegung der Nister in die Aue (wie Planung SNU)
dunkelblau: Reaktivierung Gräben zur Grundwasseranreicherung
grün = Wanderpfad ab Kaiserlichem Friedhof durch die Aue inkl.
Steg zur Nisterüberquerung
Die Planung der SNU berücksichtigt nicht die Aspekte von Naherholung und Innehalten in dem abgeschiedenen, ruhigen Bachtal, in dem oftmals nur das Murmeln und Plätschern der Nister wahrnehmbar ist.
In dem Alternativvorschlag der Verbandsgemeinde Hachenburg geht es daher vorrangig darum, den Bereich, in dem die Nister parallel zum Rundwanderweg verläuft, zu erhalten. Erst nach etwa 1,1 km flussabwärts, vom Turbinenauslauf beim Kloster, wo sich der Wanderweg von der Nister entfernt, sollte die von der SNU geplante Nisterverlegung stattfinden.
Im Sinne eines Kompromisses wäre auch die Beibehaltung einer extensiven Grünlandnutzung – als Trittstein und Vernetzungskorridor für viele Offenlandarten und im Hinblick auf eine geplante Auewaldentwicklung im hinteren Projektbereich - ein Vorschlag, der wohl am besten geeignet ist, eine maximale Akzeptanz zu erreichen.
Übersichtsplan des Alternativvorschlags der Verbandsgemeinde Hachenburg (Hintergrundbild „Google Earth):
[hellblau: Verlegung der Nister in die Aue (wie Planung SNU)
lila: Reaktivierung Gräben zur Grundwasseranreicherung
dunkelblau: Belassen der Nister
grün: Wanderpfad ab Kaiserlichem Friedhof durch die Aue inkl. Steg zur Nisterüberquerung
rot gestrichelt: vorhandener Rundwanderweg]
Aufgestellt: