NABU-Infotag/ Foto: NABU-RLP/Anna Huhn
Freilingen – Das Projektbüro des NABU Rheinland-Pfalz lud am Freitag, den 19. Juni 2026, zu einem Infotag in das Dorfgemeinschaftshaus in Dreifelden ein. Besucher*innen der Veranstaltung konnten Spannendes und Interessantes über den NABU vor Ort, die Geschichte des Naturschutzes und aktuelle Entwicklungen an der Westerwälder Seenplatte erfahren.
Am frühen Nachmittag standen die vielfältigen Angebote und Projekte des NABU-Projektbüros und der NABU-Ortsgruppen aus dem Westerwaldkreis im Vordergrund. Auch informierte die Koordinationsstelle Fledermausschutz Rheinland-Pfalz über die Lebensweise und Schutzwürdigkeit der kleinen Flugakrobaten. Das Informationsangebot wurde durch ansprechende und abwechslungsreiche Anschauungsmaterialien, Mitmachaktionen und gute Gespräche bereichert.
Bei den Vorträgen am Abend waren die Reihen gut besetzt. Antonius Kunz berichtete über die Geschichte und aktuelle Herausforderungen des Naturschutzes an der Westerwälder Seenplatte und Inés Noll, Schutzgebietsmanagerin der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, gab einen Rück- und Ausblick auf die wasserbaulichen und weiteren Maßnahmen an den Weihern.
„Wir haben uns über alle gefreut, die bei diesen hochsommerlichen Temperaturen den Weg zu uns gefunden haben und sind dankbar für die vielen interessanten Gespräche, die wir an diesem Tag führen konnten“, so Anna Huhn, Mitarbeiterin des NABU-Projektbüros. „Uns ist es wichtig, für die Menschen an der Westerwälder Seenplatte ansprechbar zu sein und im Dialog zu bleiben.“
Ein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Unterstützer*innen für die einladenden Infostände, die informativen Vorträge, die Kuchenspenden und helfenden Händen bei Auf-, Abbau und hinter den Kulissen.
Informationen zum NABU-Projektbüro und seinen Angeboten finden Sie auf der Webseite: www.seenplatte-westerwald.de.
Der Infotag fand im Rahmen des Projekts „Natürlich mehr Se(h)en“ statt, welches mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und mit Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz finanziert wird.