Titel Logo
INFORM - Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg
Ausgabe 7/2026
Amtliche Bekanntmachungen
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

EPZmax-Zertifizierung

Dr. med. Patrick Löhr ärztlicher Leiter des Endoprothetikzentrums (EPZmax) und Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am KHDS-Standort Hachenburg, Foto: Anja Nassen, Evang. Krankenaus Dierdorf/Selters

Endoprothetikzentrum am KHDS in Hachenburg wurde erneut Spitzenqualität bestätigt

Das Endoprothetikzentrum (EPZ) des Evang. Krankenhauses Dierdorf/Selters (KHDS) am Standort Hachenburg hat abermals die Zertifizierung als Maximalversorger (EPZmax) durch die unabhängige Zertifizierungsstelle EndoCert erhalten. Damit wird erneut die herausragende Qualität der endoprothetischen Versorgung am KHDS-Standort Hachenburg bestätigt. Mit jährlich mehr als 900 endoprothetischen Eingriffen zählt das unter der Leitung von Dr. med. Patrick Löhr stehende EPZ zu den führenden Endoprothetikzentren in Rheinland-Pfalz. Die wiederholte Auszeichnung unterstreicht die konstant hohe medizinische Qualität, die strukturierte interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die konsequente Patientenorientierung am KHDS-Standort Hachenburg.

Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau

„Die erneute Zertifizierung als EPZmax zeigt, dass wir eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau bieten, von der individuellen Beratung über den operativen Eingriff bis hin zur Nachsorge“, betont Dr. med. Patrick Löhr, ärztlicher Leiter des Endoprothetikzentrums und Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am KHDS-Standort Hachenburg. „Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem verlässliche Behandlungsqualität, klare Versorgungsstrukturen und eine durchgängig abgestimmte Betreuung über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg.“

Die EPZmax-Zertifizierung gewährleistet, dass die Behandlung durch besonders erfahrene Spezialisten erfolgt, die nach klar definierten und extern geprüften Abläufen arbeiten. Eine enge interdisziplinäre Abstimmung, von der Diagnostik über den operativen Eingriff bis hin zur Rehabilitation, sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit und Verlässlichkeit.

Starkes Signal für die regionale Gesundheitsversorgung

Auch KHDS-Geschäftsführer Guido Wernert unterstreicht die Bedeutung der Auszeichnung: „Die erneute EPZmax-Zertifizierung ist ein starkes Signal für die nachhaltige Entwicklung unseres medizinischen Angebots und für die Bedeutung des Standorts Hachenburg innerhalb der regionalen Gesundheitsversorgung. Sie steht für hohe fachliche Kompetenz und das große Engagement unserer Mitarbeitenden.“

Die EPZmax-Zertifizierung wird von unabhängigen Fachgesellschaften verliehen und stellt höchste Anforderungen an medizinische Einrichtungen. Grundlage sind unter anderem hohe Mindestfallzahlen, standardisierte Behandlungsabläufe, regelmäßige Qualitätskontrollen sowie eine enge Zusammenarbeit von Orthopädie, Pflege, Physiotherapie und weiteren Fachbereichen.

Im Endoprothetikzentrum des KHDS in Hachenburg kommen je nach individueller Ausgangssituation der Patientinnen und Patienten sowohl minimalinvasive Verfahren als auch konventionelle Operationszugänge zum Einsatz. „Nicht in jedem Fall ist ein minimalinvasiver Zugang medizinisch sinnvoll – entscheidend ist, die jeweils beste und sicherste Methode zu wählen“, erläutert Dr. Patrick Löhr. Unabhängig vom gewählten Verfahren wird größter Wert auf eine schonende Operationstechnik gelegt, die eine rasche Mobilisation nach dem Eingriff ermöglicht. Ziel ist es, postoperative Schmerzen zu reduzieren, die Belastbarkeit schnell wiederherzustellen und den Rehabilitationsprozess frühzeitig zu unterstützen. Verwendet werden ausschließlich Implantate mit nachgewiesenen hervorragenden Langzeitergebnissen, die im Deutschen Endoprothesenregister erfasst sind.

Mit der erneuten Auszeichnung unterstreicht das KHDS nicht nur die hohe Qualität der medizinischen Versorgung, sondern auch die Bedeutung des Standorts Hachenburg als leistungsstarkes medizinisches Zentrum. Damit bleibt die Klinik ein verlässlicher Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten mit komplexen orthopädischen und unfallchirurgischen Behandlungsbedarfen – weit über die regionalen Grenzen hinaus.