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Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur
Ausgabe 33/2026
Montabaur
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Die fries real estate development Holding GmbH informiert: Spatenstich für neuen bezahlbaren Wohnraum in der Montabaurer Innenstadt

Haus A: 22 Wohnungen

9 Wohnungen mit Gewerbefläche (beispielsweise ein Café, andere Nutzungen möglich)

Beim Spatenstich für die neuen Wohngebäude waren dabei (v.l.) Andreas Görg vom Vorstand der Sparkasse Westerwald-Sieg, Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, Tobias Panne, der Erste Beigeordnete der VG Montabaur sowie die beiden Bauherren Guido und Lean Fries von Fries Architekten (Bild: Stadt Montabaur / Olaf Nitz)

Das Gelände an der Hospitalstraße ist städtebaulich und topografisch sehr anspruchsvoll. Um die Tragfähigkeit des Baugrunds zu verbessern, werden zunächst Bohrpfähle aus Beton ins Erdreich eingebracht. (Bild: Stadt Montabaur / Olaf Nitz)

Das Luftbild zeigt die beiden Baugrundstücke (Bild: Stadt Montabaur / Olaf Nitz)

Mit dem offiziellen Spatenstich an der Hospitalstraße startet die Fries Real Estate Development Holding aus Vallendar eines der wichtigsten Wohnbauprojekte für geförderten Wohnraum in der Montabaurer Innenstadt. Auf dem rund 1840 Quadratmeter großen Grundstück entstehen zwei moderne Wohngebäude mit insgesamt 31 geförderten Wohnungen sowie einer Gewerbeeinheit. Das Projekt wird durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gefördert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von dringend benötigtem, bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage.

Mit der Entwicklung des bislang brachliegenden Areals endet für die Stadt Montabaur eine lange Suche nach einem geeigneten Investor. Gleichzeitig wird eine innerstädtische Brachfläche einer neuen Nutzung zugeführt und zu einem attraktiven Wohnstandort weiterentwickelt. Die geplante Wohnanlage verbindet sozialen Wohnungsbau, nachhaltige Bauweise und moderne Architektur und schafft damit einen nachhaltigen Mehrwert für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher betont die Bedeutung des Projekts für die Innenstadtentwicklung: „Wir haben uns stets gewünscht, dass auf den freigelegten Flächen eine attraktive Bebauung entsteht und gleichzeitig bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Die vorliegenden Planungen erfüllen beide Ziele in hervorragender Weise und leisten einen wichtigen Beitrag für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt.“ Neben der Schaffung von Wohnraum leistet das Bauvorhaben auch einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung Montabaurs.

Die 31 Wohnungen werden ausschließlich an Menschen mit Wohnberechtigungsschein vermietet. Mit einer geplanten Nettokaltmiete von lediglich 7 Euro pro Quadratmeter bietet das Projekt Wohnraum deutlich unterhalb der derzeit marktüblichen Neubaumieten in der Region. Bereits kurz nach Bekanntwerden des Vorhabens zeigte sich eine hohe Nachfrage. Dies verdeutlicht den großen Bedarf an bezahlbaren Wohnungen, insbesondere in zentralen Lagen mit einer guten Anbindung an Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten und öffentliche Einrichtungen.

Die Planung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro fries architekten aus Vallendar, das über langjährige Erfahrung in der städtebaulichen Entwicklung und der Realisierung nachhaltiger Bauprojekte verfügt. „Mit unserem Projekt in der Hospitalstraße wollen wir zeigen, dass geförderter Wohnungsbau auch unter anspruchsvollen städtebaulichen, gestalterischen und topografischen Bedingungen möglich ist - und dabei ein echter Mehrwert für die Stadt entstehen kann. Die Einhaltung der Gestaltungssatzung der Altstadt, die Integration in die vorhandene Nachbarbebauung und die Lage auf einem komplexen Grundstück stellen hohe Anforderungen an Planung und Umsetzung. Umso mehr freuen wir uns, im Zusammenspiel mit der Stadt Montabaur und dem Land Rheinland-Pfalz, ein Projekt zu realisieren, das nicht nur dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum schafft, sondern auch die Altstadt städtebaulich aufwertet und ein sichtbares Zeichen für individuelle und nachhaltige Stadtentwicklung setzt“, fasst Leon Fries, Geschäftsführer der Fries Real Estate Development Holding GmbH zusammen.

Die neue Wohnanlage richtet sich bewusst an unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und verfolgt einen generationenübergreifenden Ansatz. Senioren, Alleinerziehende, Berufseinsteiger und Familien sollen hier gleichermaßen ein Zuhause finden. Sämtliche Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt, drei Wohnungen werden darüber hinaus speziell rollstuhlgerecht gestaltet. „Hier entsteht dringend benötigter Wohnraum für Personen, die auf uneingeschränkte Zugänglichkeit angewiesen sind. Insbesondere älteren Menschen bietet das neue Wohnhaus die Möglichkeit, ihr bisheriges Wohnumfeld aufzugeben und in einer modernen, bezahlbaren Wohnung mitten im Stadtzentrum wohnen zu können“, stellt Tobias Panne, der Erste Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur, fest. Gleichzeitig fördere die Durchmischung verschiedener Alters- und Lebensgruppen das soziale Miteinander und schaffe die Grundlage für gegenseitige Unterstützung im Alltag.

Das Wohnangebot verteilt sich auf zwei Gebäude. Im ersten Haus entstehen 22 Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 50 und 80 Quadratmetern. Hier haben die Bauarbeiten bereits begonnen. Im zweiten Gebäude werden neun Wohnungen mit Größen zwischen 45 und 60 Quadratmetern realisiert. Ergänzt wird das Wohnangebot durch eine Gewerbeeinheit mit rund 125 Quadratmetern Fläche, die sich für Büro-, Dienstleistungs- oder Einzelhandelsnutzungen eignet und die Belebung des Quartiers zusätzlich unterstützt. Hier ist der Baubeginn in wenigen Wochen geplant.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit. Die Gebäude werden im KfW-40-EE-Standard errichtet und erfüllen damit hohe Anforderungen an energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen. Zum Energiekonzept gehören moderne Wärmepumpen- und intelligente Batteriespeichersysteme, kontrollierte Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung sowie Photovoltaikanlagen zur Nutzung regenerativer Energien. Die Kombination aus energieeffizienter Bauweise und innovativer Haustechnik trägt dazu bei, die Nebenkosten langfristig niedrig zu halten und die Wohnungen für die Mieterinnen und Mieter dauerhaft bezahlbar zu machen. Mit der geplanten Fertigstellung 2028 entsteht an der Hospitalstraße nicht nur neuer Wohnraum, sondern ein modernes, nachhaltiges und sozial ausgerichtetes Quartier. Fries Real Estate Development beweist damit, dass bezahlbares Wohnen, hohe Bauqualität und nachhaltige Architektur erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Hinweis zu den Visualisierungen: Bearbeitet mit KI, basierend auf Entwürfen/Planung von fries architekten. So sollen die fertigen Gebäude aussehen: