(Foto: VG RaBa)
Am 01.08.1975 trat Marion Weber, damals noch mit ihrem Mädchennamen Hammer, den Dienst im roten Backsteinhaus, also im alten Rathaus, an. Das 50jährige Dienstjubiläum bei ein und demselben Arbeitgeber, nämlich der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, konnte sie somit schon im vergangenen Jahr feiern. Nunmehr sieben Monate später war es der Eintritt in sog. dritten Lebensabschnitt, den Ruhestand, die Marion Weber erneut auf den Plan rief.
Bürgermeister Michael Merz unterstrich bei seiner Rede noch einmal, dass mit Sicherheit jede Kollegin und jeder Kollege, der jemals für die Stadt und Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach gearbeitet hat, mindestens einmal im (Arbeits-)Leben Kontakt mit der Dame an der Zentrale, nämlich Marion Weber, hatte. Ebenso trifft dies für jeden Besucher des Rathauses zu, seien es Gäste aus nah und fern oder Bürgerinnen und Bürger unserer Verbandsgemeinde. So verbinden unglaublich viele Menschen mit ihrem Gesicht das Rathaus und damit die Verwaltung.
Dabei war die „Zentrale“ auch immer genau ihr Ding. Marion mochte und brauchte den Trubel und die Menschen um sich herum. Hier Telefonate führen, dort Briefe versenden, parallel Haushaltspläne kopieren und gleichzeitig Mitarbeitern oder Bürgern direkt vor Ort weiterhelfen… das war Marions Welt. Genau deswegen bestand auch der Wunsch von Marion Weber langsam ins Leben einer Ruheständlerin zu gleiten und zumindest noch für ein Jahr jeden Donnerstagnachmittag Dienst an der Zentrale verrichten zu dürfen. Diesem Wunsch entsprach auch der Arbeitgeber, der natürlich froh darüber ist, noch auf die Erfahrung und das Wissen zurückgreifen zu können.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete Bürgermeister Michael Merz die Kollegin offiziell und überreichte eine Dankurkunde sowie ein Blumenpräsent. Büroleiter André Heuser und die Vorsitzende des Personalrates der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, Martina Quirmbach, waren ebenfalls zugegen und überbrachten ihre guten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt.