Gleichzeitig gewinnt ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Monaten mehrere Investitionsmaßnahmen umgesetzt, die sowohl den Schutz der Kinder als auch den Klimaschutz nachhaltig stärken.
Mehr Schatten für die Kleinsten
Steigende Temperaturen und eine höhere UV-Belastung stellen Kindertagesstätten vor neue Herausforderungen. Besonders die Außenbereiche, in denen Kinder täglich spielen, entdecken und sich bewegen, benötigen einen wirksamen Sonnenschutz.
In der Kindertagesstätte St. Marien in Sessenbach wurden deshalb zwei hochwertige Markisen sowie zwei Sonnensegel installiert. Dadurch entstehen auf den Spiel- und Aufenthaltsflächen großzügige Schattenbereiche, die den Kindern auch an heißen Sommertagen einen angenehmen und geschützten Aufenthalt im Freien ermöglichen. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme belaufen sich auf 23.175,23 Euro.
Auch in der Kindertagesstätte Haiderbach wurde in den Hitzeschutz investiert. Dort sorgen nun zehn moderne Textilscreens an den Fenstern für einen wirksamen Sonnenschutz. Die außenliegenden Stoffjalousien reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung deutlich und tragen dazu bei, dass sich die Gruppenräume auch an warmen Tagen weniger stark aufheizen. Dadurch verbessert sich das Raumklima spürbar - sowohl für die Kinder als auch für die pädagogischen Fachkräfte. Die Kosten dieser Maßnahme betragen 12.822,25 Euro.
Diese Investitionen leisten einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels und schaffen zugleich dauerhaft bessere Bedingungen für den Alltag in den Kindertagesstätten.
Vollständige Umrüstung auf moderne LED-Technik
Neben dem Hitzeschutz investiert die Verbandsgemeinde auch konsequent in mehr Energieeffizienz. Im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) wird die Beleuchtung in den Kindertagesstätten vollständig auf moderne LED-Technik umgerüstet.
LED-Leuchten verbrauchen deutlich weniger Strom als herkömmliche Beleuchtungssysteme, verfügen über eine wesentlich längere Lebensdauer und senken dauerhaft die Betriebskosten. Gleichzeitig verbessern sie die Lichtqualität in den Einrichtungen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten kommunalen Infrastruktur.
Die Gesamtkosten dieser Maßnahme belaufen sich auf 115.722,44 Euro. Besonders erfreulich ist, dass die Umrüstung zu 100 Prozent über KIPKI-Mittel gefördert wird und die Verbandsgemeinde dadurch einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und Energieeffizienz gehen kann.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Mit den umgesetzten Maßnahmen verbindet die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach gleich mehrere Ziele: den Schutz der Gesundheit der Kinder, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Einrichtungen sowie einen nachhaltigen und verantwortungsbewussten Umgang mit Energie.
Gerade kommunale Gebäude bieten großes Potenzial, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Investitionen wie diese kommen nicht nur den heutigen Generationen zugute, sondern schaffen zugleich die Grundlage für eine zukunftsfähige und lebenswerte Verbandsgemeinde.
Energiesparforum am 22. August in der Stadthalle
Wie kann jeder Einzelne Energie sparen, Kosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger beim Energiesparforum am Samstag, 22. August 2026, in der Stadthalle Ransbach-Baumbach.
Die Veranstaltung informiert über die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung, aktuelle Möglichkeiten des Energiesparens, moderne Gebäudetechnik, Förderprogramme sowie praktische Lösungen für private Haushalte. Fachkundige Ansprechpartner stehen für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung. Die Verbandsgemeinde lädt alle Interessierten herzlich ein, diese Gelegenheit zu nutzen und sich umfassend über zukunftsorientierte Energielösungen zu informieren. Nähere Informationen zum Programm werden rechtzeitig bekannt gegeben.