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Kannenbäcker-Bote der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach
Ausgabe 33/2026
VG Ransbach Baumbach
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Gesundheitsminister Clemens Hoch in Ransbach-Baumbach

Austausch über die ärztliche Versorgung im Westerwald

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten, Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit, Dr. Tanja Machalet besuchte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Merz diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen über die Zukunft der ärztlichen Versorgung im Westerwald - mit besonderem Blick auf die Situation in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach.

An der Gesprächsrunde nahmen außerdem der Erste Beigeordnete der Stadt Peter Striege, Dr. med. Alexander Höinghaus, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Katholischen Klinikum Koblenz • Montabaur, Dr. med. David Mally, Oberarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie, Dr. med. Klaus Fischer, Facharzt für Allgemeinmedizin in Ransbach-Baumbach, Dr. med. Diana Butscheike, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, sowie Sven Wacker, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie in Ransbach-Baumbach, teil.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Sicherstellung der haus- und fachärztlichen Versorgung, die Nachbesetzung und Zulassung von Kassenarztsitzen, notwendige strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen sowie die anstehende Notfallreform. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die medizinische Versorgung insbesondere im ländlichen Raum nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Akteure langfristig gesichert werden kann.

Bürgermeister Michael Merz dankte Dr. Tanja Machalet und Gesundheitsminister Clemens Hoch für ihren Besuch und den offenen Dialog: „Es ist ein wichtiges Signal, dass sich Landespolitik, Bundespolitik und die Menschen, die täglich Verantwortung in der medizinischen Versorgung übernehmen, gemeinsam an einen Tisch setzen. Der Austausch hat gezeigt, dass wir die Herausforderungen nur gemeinsam lösen können.“

Gesundheitsminister Clemens Hoch sagte: „Die Herausforderungen bei der Sicherstellung der ambulanten Versorgung kennen wir in vielen Regionen. Umso wichtiger sind engagierte Kommunen und der enge Austausch mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den Krankenhäusern. Die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach zeigt, dass wir gemeinsam an Lösungen arbeiten können. Diesen Weg werden wir als Land weiterhin unterstützen.“

Auch Dr. Tanja Machalet zog ein positives Fazit: „Eine verlässliche, wohnortnahe Gesundheitsversorgung gehört für mich zu den Grundvoraussetzungen für einen familienfreundlichen Westerwald. Wenn wir den Westerwaldkreis bis 2040 zum familienfreundlichsten Landkreis Deutschlands machen wollen, müssen wir heute die richtigen Weichen stellen - für Haus- und Fachärzte, für unsere Krankenhäuser und für eine starke Gesundheitsversorgung vor Ort.“

Die Gesprächsrunde war geprägt von einem konstruktiven und lösungsorientierten Austausch. Alle Beteiligten konnten wichtige Impulse und Anregungen mitnehmen und vereinbarten, den Dialog auch künftig fortzusetzen, um gemeinsam an tragfähigen Lösungen für die Gesundheitsversorgung im Westerwald zu arbeiten.