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Hoher Westerwald - Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod
Ausgabe 15/2018
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Peter Müller erhielt eine besondere Auszeichnung des DRK

Mitglieder leisteten ehrenamtlich 3000 Einsatzstunden bei zahlreichen Anlässen

Das Deutsche Rote Kreuz handelt nach den Sieben Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Die Grundsätze wurden von der Internationalen Rotkreuzkonferenz 1965 in Wien proklamiert. Die sieben Grundsätze sind: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Auch die Mitglieder des DRK Ortsverein Rennerod halten sich daran und sind äußerst aktiv.

„Ehrenamtlich wurden in 2017 321 Stunden von den Rettungssanitätern Dietmar Hölper, Wiebke Gläsener und Martin Dynalewicz geleistet“, berichtete Inga Nowag (Bereitschaftsleitung) anlässlich der Jahreshauptversammlung. Hinzu kamen 18 Sanitätseinsätze, zu denen beispielsweise das Schlittenhunderennen in Liebenscheid, Skirennen am Salzburger Kopf und der Karneval Nachtumzug in Irmtraut gehörten. Zu den größten Einsätzen kann man wie jedes Jahr das Pfingstlager der Pfadfinder in Westernohe zählen. Weitere Aktivitäten waren unter anderem 1 SEG Einsatz in Niederrossbach, 2 gemeinsame Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Rennerod und die Großübung am ICE-Tunnel. Die Dienstabende schlugen mit circa 270 Stunden zu Buche und bei 8 Blutspendeterminen waren 812 Blutspender dabei. Insgesamt leisteten 24 Einsatzkräfte rund 3000 Einsatzstunden. Nowag dankt auf diesem Wege allen fleißigen Helfern, ohne diese Leistungen nicht möglich gewesen wären.

Auch bei den von Doris Müller, Doris Reuter und Adelheid Wenke geleiteten Sportgruppen geht es hoch her. Neben den Gymnastikgruppen, die abwechslungsreich mit Krafttraining, Gleichgewichtsübungen, Spiel, Spaß und trommeln wöchentlich abgehalten werden, werden auch gemütliche Stunden für die zurzeit 55 Teilnehmer organisiert. In 2017 konnten sich die Sportwilligen über eine Fastnachtsgaudi, Martinsfeuer mit Brezeln, Würstchen und Getränken, wie auch an einer Tagesfahrt und der Weihnachtsfeier erfreuen. Die Trainerinnen haben insgesamt 320 Stunden für den DRK-Ortsverein Rennerod erbracht.

„Der Bau der neuen Doppelgarage am DRK-Haus läuft gut“, berichtete der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Bürgermeister Gerrit Müller, und dankte „Bauleiter“ Martin Haas für seinen hervorragenden Einsatz.

Wie viele andere Vereine auch, könnten das DRK allgemein und der Ortsverein Rennerod weitere Mitglieder brauchen. „Das DRK ist vielseitig und die Mitgliedschaft bringt viel Interessantes mit sich. Bei allen großen Veranstaltungen vor Ort ist das DRK mit seinem Sanitätsdienst für etwaige Notfälle dabei“, lobte Müller und betonte: „Jedes Mitglied bringt sich ehrenamtlich ein mit dem, was es kann“. Müller informierte über die geplante Anschaffung eines neuen Notfall-KTW (Notfallkrankenwagen) für den Ortsverein Rennerod und über einen Mini-Defibrillator, den das DRK dem Pfadfinder-Bundeszentrum in Westernohe spenden wird.

Es folgten der Tätigkeitsbericht des Schatzmeisters Werner Simon, der Bericht der Kassenprüfer, sowie die Entlastung des Vorstandes.

Thomas Auchtor (Rennerod) wurde für 25 Jahre und Doris Reuter (Rennerod) für 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit, vom DRK-Kreisverband ausgezeichnet. Gründungsmitglied Peter Müller aus Rennerod wurde von Gerrit Müller geehrt und auf Beschluss des Vorstands zum Ehrenvorsitzenden des DRK-Ortsvereins ernannt: “Du bist die erste Säule des Rettungsdienstes“, so der Vorsitzende des Ortsvereins. Peter Müller war seit der Gründung in 1963 31 Jahre Zugführer, von 1977 bis 2008. 31 Jahre lang war er 2. Vorsitzender, 6 Jahre 1. Vorsitzender und insgesamt 40 Jahre im Vorstand tätig. Peter Müller erhielt die Verdienstmedaille für 50 Jahre aktiven Dienst. Seine Auslandseinsätze brachten ihn zwischen 1982 bis 2000 unter anderem nach Russland, Albanien und in den Irak.

Stadtbürgermeister Raumund Scharwat dankte den DRK-lern für ihren unermüdlichen, breitgefächerten Einsatz und überreichte einen Knisterumschlag an den Schatzmeister.

DRK-Kreisgeschäftsführer Olaf Reineck und der DRK-Katastrophenschutzbeauftragte Frank Schäfer sprachen über die vielfältigen Aktivitäten des DRK-Kreisverbands Westerwald. Es sind verschiedene Anschaffungen, wie zum Beispiel Trauma-Koffer und Zeltheizungen, geplant. Elke Hufnagl