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Hoher Westerwald - Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod
Ausgabe 2/2026
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Einführung der digitalen Alarmierung

Nach über 30 Jahren, in denen die Feuerwehr über ein analoges Funknetz alarmiert wurde, wird nun ein echter Technologiewechsel vollzogen. Die Alarmierung wird landesweit digitalisiert und vereinheitlich. Das dafür notwendige Alarmierungsnetz mit Sende- und Empfangsstationen wurde in den letzten Jahren durch das Land Rheinland-Pfalz aufgebaut.

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rennerod wurde im Juni 2025 sukzessive mit digitalen Funkmeldeempfängern ausgestattet. Diese Funkmeldeempfänger sind für jeden Feuerwehrangehörigen personalisiert programmiert und ausgegeben worden. Einsatzmeldungen werden darauf in Textform erhalten wobei eine Vielzahl an Individualisierungsmöglichkeiten (Alarmtöne, Darstellung etc.) für den Nutzer möglich ist.

Aktuell befindet sich das Netz noch im Test-/Probebetrieb wo eine parallele Alarmierung sowohl analog und digital stattfindet.

„Im Notfall zählt jede Sekunde, um Leben zu retten und Schäden einzudämmen. Daher bin ich froh, dass unsere Einsatzkräfte der Feuerwehr mit modernen Meldeempfängern auf dem neusten Stand der Technik sind. Allen Beteiligten danke ich für die gut organisierte Umsetzung des Projektes", zeigte sich Bürgermeister Gerrit Müller erfreut.

Insgesamt wurden in der Verbandsgemeinde Rennerod über 450 digitale Funkmeldeempfänger an Einsatzkräfte verteilt, welche nun schon im Einsatzfall auslösen. Die Leitung für das Projekt hat der stellvertretende Wehrleiter Manuel Haas. Die Investitionssumme beläuft sich auf ca. 100.000 €.

„Die Vorteile der digitalen Alarmierung sind vor allem ein zentrales landeseinheitliches System, was die Programmierung und Wartung der Melder im Tagesgeschäft erleichtert. Ein großer Dank an alle Feuerwehrleute in der VG welche bei diesem Projekt mit unterstützt haben, sei es bei dem Testbetrieb durch das Land, der Ausgabe als auch der Abholung der Melder." so Manuel Haas.