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Hoher Westerwald - Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod
Ausgabe 25/2026
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Verdiente Anerkennung für jahrzehntelangen Einsatz

Die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland übergab die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz an Horst Buchner.

VG-Bürgermeister Gerrit Müller, Stadtbürgermeister Raimund Scharwat und Vertreter der WG Emmerichenhain, die Horst Buchner für die Auszeichnung vorgeschlagen hatten, gratulierten und auch die Familienangehörigen Birgit und Christian Buchner freuten sich herzlich mit dem Geehrten.

Drei Bürger mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet

Für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl ihrer Mitmenschen sind drei Bürger des Westerwaldkreises mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung war vom damaligen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer verliehen worden. Im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus in Montabaur überreichte die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die Ehrennadel an Horst Buchner aus Rennerod-Emmerichenhain, Sieghart Möller aus Niedererbach und Klaus Sauer aus Härtlingen.

„Es ist mir eine besondere Freude, heute Menschen zu ehren, die über viele Jahrzehnte Verantwortung übernommen und ihre Heimatgemeinden mit außergewöhnlichem Einsatz geprägt haben“, sagte Gabriele Wieland. „Ihr Wirken zeigt eindrucksvoll, dass Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Einsatz das Fundament unserer Gesellschaft bilden. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank und höchste Anerkennung.“

Sie betonte, dass ehrenamtliches Engagement nicht selbstverständlich sei: „Wer seine Zeit, seine Erfahrung und seine Kraft so beständig in den Dienst der Gemeinschaft stellt, verdient Respekt und Wertschätzung. Sie sind Vorbilder für viele Menschen - weit über die Grenzen ihrer Heimatorte hinaus.“ An der Feierstunde nahmen neben Familienangehörigen auch Vertreter der jeweiligen Verbands- und Ortsgemeinden sowie die Personen teil, die die Auszeichnung vorgeschlagen hatten.

Horst Buchner aus Rennerod-Emmerichenhain

Mit der Ehrennadel wurde zunächst Horst Buchner aus Rennerod-Emmerichenhain gewürdigt, der sich unter anderem seit vielen Jahren im kommunalen Bereich engagiert. Von 1989 bis 1999 war er Mitglied des Stadtrates Rennerod als Vertreter und Fraktionsvorsitzender der „Wählergruppe Schwarz“.

 

 

Unter seiner Mitwirkung wurde 1998 aus der „Wählergruppe Schwarz“ die „Wählergemeinschaft Emmerichenhain“ neu gegründet, deren Vorsitz er bis 2012 innehatte. Seitdem ist er dort Ehrenvorsitzender. Seit mehr als sechs Jahrzehnten schlägt sein Herz für den „FC Westerwaldia Emmerichenhain 1915“. Bereits als Kind trat Horst Buchner dem Verein bei und engagierte sich später über viele Jahre hinweg als Jugendwart sowie in unterschiedlichen Vorstandsämtern.

Zu den Meilensteinen seines Wirkens zählen unter anderem die Mitwirkung bei der Gründung der „SG Hoher Westerwald“ im Jahr 2014 sowie die Organisation der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum ein Jahr später. Noch heute steht er dem Verein mit Rat und Tat zur Seite und gilt als geschätzter Ansprechpartner. Seine ehrenamtliche Tätigkeit reicht jedoch weit über den Sport hinaus. Horst Buchner engagiert sich im Jagdgenossenschaftsverband Rennerod, unterstützt die Kirchengemeinde Emmerichenhain und verantwortet die Initiative „Hilfe am Grab“. Als Gründungsmitglied der „Gartenfreunde Hoher Westerwald“ gibt er sein umfangreiches Wissen weiter und begeistert bereits die jüngste Generation für Natur und Landwirtschaft. So begleitet er unter anderem den Kindergarten Regenbogen Emmerichenhain beim Projekt „AckerRacker“.

„Horst Buchner versteht Ehrenamt als lebenslange Aufgabe. Mit seiner Tatkraft, seiner Erfahrung und seiner Hilfsbereitschaft hat er unzählige Menschen unterstützt und wichtige Impulse für das Gemeinwesen gesetzt“, sagte Gabriele Wieland.

 

 

Beispielhaft für die vielen Ehrenamtlichen

Mit der Verleihung der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz erfahren drei Persönlichkeiten eine verdiente Würdigung, deren jahrzehntelanger Einsatz das gesellschaftliche Leben im Westerwaldkreis bereichert und gestärkt hat. Ihr Engagement steht beispielhaft für die vielen Ehrenamtlichen, die tagtäglich Verantwortung übernehmen und damit einen unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwohl leisten.