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Hoher Westerwald - Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod
Ausgabe 28/2019
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Falterswiesentheater begeisterte in der Westerwaldhalle

Carina Stickel, Aljona Walter, Rita Diener, Angi Bautz, Kathleen Lucke, Teressa Giaquinto, Tamara Eickmeeier und Ute Dreier.

Das Falterswiesentheater präsentierte in Kooperation mit der Steinsbergschule Rennerod das Märchen: „Als Dornröschen zweimal wachgeküsst wurde“. Ort des Geschehens war die gut besuchte Westerwaldhalle.

Das Falterswiesentheater besteht aus engagierten Müttern, die in Zusammenarbeit mit Ute Dreier (Erzieherin und Elternbegleiterin) im Jahr 2018 zum ersten Mal für die Kinder der Kindertagesstätte „In der Falterswiese“ Theater spielten. Die Kinder waren so begeistert, dass großes Interesse daran bestand, selber auf der Bühne zu stehen. Im Jubiläumsjahr der Kita war es nun soweit und die Elterninitiativgruppe suchte ein Theaterstück für alle aus und schloss sich mit der Steinsbergschule zusammen. Der Schulchor unter der Leitung von Frau Eickmeier untermalte dann das entstandene Musical.

Die stellvertretende Leiterin, Vanessa Schmidt, begrüßte alle Anwesenden und eröffnete mit den Kita-Kindern der „Falterswiese“ den Theaternachmittag. Nach dem Begrüßungslied erschallte der Klassiker: „Dornröschen war ein schönes Kind“, bevor sich der Vorhang für das Musical öffnete.

„Nachdem Dornröschen den Prinzen, der sie wachgeküsst hatte, nicht heiraten wollte, waren der König und die Königin empört. Der Diener ließ im ganzen Land verkünden: “Gesucht wird ein Prinz für Dornröschen“. Zunächst stellte sich der Froschkönig, später die sieben Zwerge und auch Rumpelstilzchen vor, weil sie um die Hand der Königstochter anhalten wollten. Doch Dornröschen war sehr wählerisch und wurde super durch eine kleine Maus unterstützt. Sie ging in einen Wald zum Nachdenken und fiel erneut in einen tiefen Schlaf. Die Waldgeister tanzten um sie herum und beschützten ihren Schlaf. Dann kam ein Prinz des Weges und küsste sie wach. Dieser wollte sie nicht heiraten - „Ich kenne Dich doch gar nicht!“ - Sie machten sich auf den Weg, um sich erst einmal kennenzulernen“. Die Märchenoma Renate Klünder beendete das Theaterstück mit dem Satz: “Und wenn sie nicht gestorben sind, so ziehen sie noch heute unverheiratet durch die Wälder und sind glücklich.“

Es war toll zu sehen, wie motiviert die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der Kita und der Steinsbergschule dabei waren. Ein herzliches Dankeschön ging an die vielen fleißigen Helfer vor und hinter den Kulissen. Die Tontechniker, die Kuchenspender und viele andere mehr trugen zum Gelingen des schönen Nachmittags bei. Das Bühnenbild war mit all seinen Details wunderschön anzusehen. Zum Anschluss konnte die Märchenoma Rollen verteilen. Es gab Prinzenrollen für alle mitwirkenden Kinder und die Prinzen, die Herren Benner (Kita) und Reuter (Steinsbergschule) gingen auch nicht leer aus.

Bei Kaffee und Kuchen und vielen guten Gesprächen klang der Nachmittag aus. Die Märchenoma, Renate Klünder (Leiterin der Kita), saß selbstverständlich am reservierten Tisch des Renneröder Pflegeheims Dickmann, mit dem die Kita ein sehr gutes Verhältnis hat.

Die wunderschönen Kostüme entstanden zum Teil in der Nähwerkstatt der Kita. Zudem waren Genähtes, Ausstellungsstücke und Kunst aus der Kita in einer kleinen Ausstellung zu bewundern. Die nächste Aufführung findet am Sonntag, dem 22.09.2019 in der Kita „In der Falterswiese“ statt.

Elke Hufnagl