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Hoher Westerwald - Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod
Ausgabe 3/2022
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Verbandsgemeinde Rennerod erhält 1,9 Millionen Euro Zuschüsse für den Einbau von stationäre Lüftungsanlagen in ihren Schulen

Eine positive Botschaft für die Verbandsgemeinde Rennerod und die sechs Schulen in ihrer Trägerschaft kann Bürgermeister Gerrit Müller zu Beginn des neuen Jahrs überbringen: Die Verbandsgemeinde erhält Fördermittel in einer Gesamthöhe von bis zu 1,9 Millionen Euro für die beabsichtigte Ausstattung aller ihrer Schulen mit stationären raumlufttechnischen Anlagen. Die entsprechenden Förderanträge wurden seitens der Verbandsgemeindeverwaltung Rennerod für diese Gesamtmaßnahme gestellt. Nunmehr liegen auch die Bewilligungsbescheide des für die Förderung zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für alle sechs Schulen vor.

Die Gesamtsumme der Zuschüsse gliedert sich wie folgt auf: Realschule plus Rennerod 500.000 Euro Zuschuss, Grundschule Rennerod 308.278,33 Euro Zuschuss, Grundschule Nister-Möhrendorf 408.352,27 Euro Zuschuss, Grundschule Elsoff 299.953,10 Euro Zuschuss, Grundschule Hellenhahn-Schellenberg 207.181,05 Euro Zuschuss sowie Grundschule Irmtraut 180.515,96 Euro. Die Höhe der jeweiligen Zuschüsse hängt von den erforderlichen Investitionen und auszurüstenden Klassenräumen der jeweiligen Schule ab.

Der Neueinbau von stationären Lüftungsanlagen ist der Weg, den die weitaus überwiegende Mehrheit der Verbandsgemeinden im Kreisgebiet sowie der Westerwaldkreis als Schulträger beschreiten. Der Vorteil der stationären Lüftungsanlagen zu mobilen Systemen liegt insbesondere darin begründet, dass ein tatsächlicher Luftaustausch in den Klassenräumen erfolgt, in dem die verbrauchte Luft abgeleitet wird und frische Luft von außen zugeführt wird. Stationäre Anlagen verfolgen zudem einen ganzheitlichen Ansatz, da sie neben Viren-/ Bakterienminderung auch die CO2-Konzentration und das Raumklima optimieren. Ebenso sind sie in den Aspekten Lärmbelastung und Wartungsaufwand die nachhaltigere Lösung.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser großzügigen Förderung den Einbau der stationären Lüftungsanlagen in allen unseren Schulen vornehmen können und so neben dem gesundheitlichen Aspekt auch zu guten Lern-/Lehrbedingungen als Schulträger beitragen werden“, unterstreicht Bürgermeister Gerrit Müller abschließend.