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Wäller Wochenspiegel - Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg
Ausgabe 12/2021
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Wäller ALLEen-Weg wird barrierefrei

Westerburg/Wallmerod. Schon im Jahr 2017 wurde erstmals durch eine Befahrung des Behindertenbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch, der barrierefreie Ausbau des Radwegs zwischen Westerburg und Wallmerod auf eine Länge von 12 Kilometern in Angriff genommen. Ein Jahr später ging es daran, das Projekt mit der Klärung der Fördermöglichkeiten, der Abstimmung mit der Verbandsgemeinde Wallmerod und der Vorabstimmung mit der LAG-Geschäftsstelle zu konkretisieren. Letztlich kam es zu geplanten Maßnahmen, wie zwei barrierefreie Toilettenanlagen, die Errichtung von Ruhebänken und Fahrradanlehnbügeln sowie das Aufbringen einer Markierung auf der gesamten Länge.

Nachdem dann im Jahr 2019 alle Bescheinigungen eingereicht wurden, ging es in 2020 daran, Bauanträge für die Errichtung der beiden geplanten Toilettenanlagen, je eine in Mähren und eine in Sainscheid, einzureichen. Danach ging es Schlag auf Schlag und zeitlich „war es auf der letzten Rille“. Da aus naturschutzrechtlichen Gründen nach dem 28. Februar im Wald keine Rodungsarbeiten mehr erlaubt sind, die Arbeiten aber vor einer Bewilligung der Fördergelder nicht aufgenommen werden dürfen, wurde es mit den Rodungsarbeiten knapp. Sie konnten aber doch noch durchgeführt werden. Ein Projekt, das bis zur eigentlichen Fahrradsaison fertiggestellt sein soll.

Für die beiden Verbandsgemeinden Westerburg und Wallmerod, in deren Gebiet der „Wäller ALLEen-Weg“ liegt, bedeutet dies, die restlichen Kosten in Höhe von knapp 90.000 Euro zu tragen. Das Projekt in Gesamthöhe von 298.000 Euro wird zu 70 Prozent gefördert. Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Dorfentwicklung, Demografie, Jugend und Soziales ging es noch darum, über die Größe der Toilettenanlagen, die Möblierung mit Baumelbänken und Sitzgruppen und weitere zehn Fahrradanlehnbügel zu entscheiden. Teuer hätte es werden können, wenn man sich für ein nachleuchtendes Markierungssystem auf der 24 Kilometer langen Strecke entschieden hätte. Hier lagen die Preise bei bis zu 150.000 Euro, und bei einer einfachen reflektierenden Markierung bei bis zu 40.000 Euro. Eine nur mittige Markierung auf einer Länge von 12 Kilometer kam nicht in Frage, da der Weg mit seinen knapp über zwei Meter Breite nicht als zweispurige Strecke zugelassen ist. Es wurde sich darauf geeinigt, auf die Markierung zu verzichten. Vielmehr sollen eventuelle Hinweisschilder an erforderlichen Stellen wie Steigungen, Kurven oder Gefällstrecken angebracht werden. Die Barrierefreiheit soll dann durch einen externen Prüfer abgenommen werden.

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